Date Like a GentleNerd

12 | Wann ist es ein Nein und wann ein “Noch nicht”?

Lorenz Breier, Andreas Kruisz Season 1 Episode 12

Stell dir vor, du tanzt mit deinem Date. Du willst sie küssen.

Du versucht es. Sie dreht sich weg.

Zweiter Versuch. Sie dreht sich wieder weg.

Dritter Versuch. Schon wieder. Dein Herz sinkt dir in die Hose.

Wie so vielen Männern ist genau das auch Andreas passiert.

Doch wo die meisten Männer schon längst aufgegeben hätten, wusste er genau, was in dieser Situation zu tun ist…

Danach küssten sie sich den ganzen Abend.

Wie, zum Geier, hat er das nur geschafft?


In dieser Episode lernst du:

✅ Warum nur ECHTE Verletzlichkeit wirkt (und der Instant-Echtheitscheck dafür)

✅ Wann eine Frau tiefes Vertrauen in dich fühlen kann (und was du dafür tun musst)

✅ Die genaue Anleitung für solche Situationen: Wann du aufgeben solltest und wann nicht

✅ Wie du kompetent unterscheidest, was deine Intuition ist und was nur schon wieder dein Kopf

und vieles mehr.

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Lorenz Breier:

Hallo und herzlich willkommen zu deinem Lieblingspodcast Date Like a Gentlemen. Ich freue mich sehr wieder, dass wir es geschafft haben. Ich begrüße herzlich Andreas Groß, meinen Kommandator.

Andreas Kruisz:

Grüß dich, Lorenz. Schön, dass wir wieder hier beisammen sind. Und danke schön fürs Zuhören. Ja. Ich mag es ja gerne nicht laut sagen, aber ich habe keinen Plan, worüber wir heute reden werden.

Lorenz Breier:

Ja. Ich habe mir gedacht, ich möchte ein bisschen anschließen an dem, was wir in der letzten Episode gesprochen haben. Und so zwei Themen anreißen, die vielleicht auch generell so eher Überblicksthemen sind. Vielleicht Überblicksthemen, die eher auch du von uns beiden noch stärker einfach in deinem Coaching, in deinem Einbaust, nämlich das eine ist Embodiment, also sehr im Körper zu sein und sehr im Körper durch das Gefühl sozusagen ans Ziel zu kommen, nenne ich das jetzt einfach einmal blumig. Und das zweite, was auch ein bisschen in diese Richtung geht, ist die spirituelle Perspektive. Und da das ja sozusagen, da das dein Hauptfokus ist, so wie du arbeitest und auch arbeiten möchtest, möchte ich dich fragen, was es für dich ist, was diesen Ansatz so besonders auszeichnet.

Andreas Kruisz:

Ja, gute Frage. Für mich ist es der Fokus auf innere Werte. Jetzt nicht unbedingt die inneren Werte der Frau, sondern die inneren Werte von dir. Weil das hat meiner Meinung nach einen riesigen Anteil daran, dass Anziehung entstehen kann, wenn ein Mann seine positiven inneren Werte wirklich auch lebt und zeigt in der Interaktion, im Gespräch. Zum Beispiel einer davon, sagen wir mal, Ehrlichkeit oder etwas, was das beinhaltet. Es wird oft über Verletzlichkeit geredet und so weiter. Frauen lieben es, wenn ein Mann sich verletzlich zeigt. Und dann würde man das lesen oder hören, und der Datingcoach wird dann irgendwelche Strategien präsentieren, wie du der Frau irgendwie so Verletzlichkeit zeigen kannst, quasi vorgaukeln kannst. Und jede Frau checkt das sofort und es wird nie diesen Effekt haben, wie es eigentlich propagiert wird. Ich habe das gemacht, was du gesagt hast, aber sie hat nur die Augen gerollt, was habe ich falsch gemacht, so auf die Art. Und in Wahrheit haben sie sich niemals verletzlich gezeigt, weil sie nie diese inneren Werte von Ehrlichkeit und so weiter gezeigt haben. Wenn du jetzt so einen Wert hast, du kannst das nicht zeigen, wenn du einfach kein ehrlicher Mensch bist, dann ist halt so. Aber wenn du einer bist oder wenn du dich für jemanden hältst, der ehrlich ist, und das zeigen kannst, dass du quasi ehrlich, verletzlich sprichst von vergangenen Misserfolgen oder von Ängsten, die du hast, dass du irgendwas Falsches sagst und sie damit verscheust. Und all das, was in deinem Kopf sich abspielt, zu verbalisieren, wirklich das auszusprechen, was du dir denkst, kann oft Wunder bewirken. Warum? Weil es ihr zeigt, dass sie dir eben vertrauen kann. Und dass du nach einem inneren Wertekompass lebst und nicht nur etwas tust, weil du es mal gelesen hast und glaubst, dass es funktioniert. Das bringt dich deinem Ziel näher, sozusagen sie in deinem Bett zu bringen, was auch immer dein Ziel wäre. And sie fühlt sich plötzlich sehr vertraut anders Vertrauen in dir, weil sie merkt, er hat mir jetzt so etwas Verletzliches, so etwas Intimes, so etwas Ehrliches gesagt, ich könnte ihm in Zukunft auch etwas Verletzliches, Intimes, Ehrliches sagen. And daraus entsteht dann eine enge Verbindung. And that is für mich, it has nothing with Spiritualität per se to do it. Aber für mich is es einfach offen to sein anders to ermöglichen, diese Magie, sag ich gern, des Datings. And this manchmal so anfühlen kann wie etwas übernatürliches, was gerade passiert, wo niemand so wirklich Ahnung hat, was passiert gerade, aber es ist so wunderschön, dass man eigentlich gar nicht will, dass es aufhört. So sollte Dating sein, wenn es sich richtig anfühlt und auch richtig ist.

Lorenz Breier:

Und du hast ja jetzt sehr viel von Werten gesprochen, es hat sich für mich jetzt alles noch sehr verkopft angehört. Ich finde es. Und ja schon. Also ich weiß natürlich, was du meinst, sich verletzlich zu zeigen und so. Nur sehr abstrakt einfach. Also wie kann ich denn verletzlich sein? Oder woran erkenne ich denn, dass ich verletzlich bin? Und ehrlich bin und nicht wieder in diese Falle tappe, zum Beispiel, dass ich sage, okay, jetzt hast du das Beispiel gemacht, mit ich rede über meine Misserfolge oder so. Und dann erzähle ich dann halt die Geschichte, dass ich einfach ein schlechter Automechaniker bin und so schusselig halt, weil mir das alles immer runterfällt. Und erzähle das aber um eigentlich ehrlich zu sein und tatsächlich erzähle ich es, um mir aber wieder was von der Frau zu holen. Also wo machst du fest, dass du verletzlich bist und woran erkennst du das?

Andreas Kruisz:

Ich kann dir das wirklich sagen, so dass es klar und deutlich ist. Du weißt ganz genau, wenn du nach den Werten lebst, zum Beispiel jetzt Ehrlichkeit und dich verletzlich zeigst, sagen wir. Wenn du etwas erzählst, was du auf gar keinen Fall erzählen willst. So wenn sich alles in dir sträubt, das zu erzählen und du erzählst es trotzdem, dann bist du so richtig ehrlich und verletzlich. Wenn du das Gefühl hast, wenn ich das jetzt sage, wird sie gehen, wird sie kein Interesse mehr an mir haben. Aber ich muss es ihr trotzdem sagen, weil mir das wichtig ist. Und das trotzdem erzählst, auch wenn du weißt, dass wir das alles kaputt machen, dann bist du so richtig verletzlich anders. Und dann wird sie ziemlich sicher etwas anderes machen as in deiner Fantasie, nämlich sogar dich noch mehr dafür lieben. Wenn du etwas erzählst, eine Geschichte, einfach so, ganz so eine verletzliche Geschichte, einfach so, dann ist es etwas, was du erzählst, um etwas zu bekommen. Wenn du eine verletzliche Geschichte erzählst und es dir weht, du das zu erzählen und du es gar nicht erzählen willst, dann bist du so richtig verletzlich und ehrlich.

Lorenz Breier:

Und wie kann man das jetzt üben? Wie kann man üben, verletzlich zu sein?

Andreas Kruisz:

Am besten nie. Am besten ist alles, was du angreifst und tust, ein Riesenerfolg und du musst nie verletzlich sein, weil du nie irgendwie was Schlechtes gemacht hast. Aber üben, das ist eine gute Frage. Wie kann man das üben? Wie kann man üben, ein ehrlicher Mensch zu sein? Keine Ahnung, indem man einfach keine Lügen erzählt. So auf die Art, weißt du, was ich meine? Du kannst das üben, indem du dir zum Ziel setzt, dass du einfach du selbst sein willst, dass du einfach niemandem mehr was vormachen willst. Und wenn dich Leute dafür nicht mögen, dass du dich eben nicht verstellst, sondern du selbst bist, dann soll es so sein. Und in diese Dates hineingehen, nicht mit einer Arroganz im Sinne von ich sage jetzt will, ist mir scheiße egal, was sie denkt, sondern mit einem Gefühl von ich möchte das Gespräch irgendwie so führen, wie es mir Spaß macht und wo ich mir denke, okay, ich habe mich von meiner normalen Seite präsentiert, wenn dir das nicht gefällt, dann ist es gut so. Weil dann passen wir nicht zusammen. Wenn du in all das mit so einer Intention reingehst. Genau. Und das Spannende ist, Spiritualität ist noch nie in meinen Wortschatz gekommen, bis ich meine Freundin kennengelernt habe, die sich schon ewig mit Spiritualität beschäftigt, Energie oder mit Engeln sprechen oder in diese Zahlen, Engelszahlen und so weiter. Ich habe das sowas noch nie vorher in meiner Welt. Für mich waren Doppelzahlen einfach Doppelzahlen, so okay, das steht halt irgendwo. Und sind es immer noch, weil ich irgendwie, spricht mich nicht persönlich an, aber wo ich gemerkt habe, ich bin spirituell, war, als wir durch unsere unterschiedlichen Herangehensweisen eigentlich dasselbe Ergebnis wollten, beziehungsweise in dieselbe Richtung gegangen sind. Ich habe mich nur beschäftigt, wie kann ich meine Angst überwinden. Wie kann ich das tun, was ich tun will in dem Moment, wo ich es tun will. Immer and überall. Zum Beispiel eine Frau ansprechen, was auch immer. Oder she to kiss beim ersten Date, oder to mein to bringt and fragment, hey, give me a moment, or what? And this angst to overwind, and I have geckton that this mood and this angst-thema is so rich spiritual. While this one, and so feel it: it to do it where you have anything in an upgrade to spring, where you not know what you went, where you have the schrecking, what you forgot. But then with a feel in this upgrade to spring, to say it will good. But none shout out. And this gefühl that is the essence of this. Obwohl sie vielleicht einfach keine Zeit had. Wenn du mit diesem Gefühl schon gearbeitet hast and ein Vertrauen hast in die Sachen, die passieren, dann kannst du das viel besser aushalten. And plötzlich schreibt sie dir wieder anders ist perfekt. And sonst hättest du ihr schon zwei Nachrichten geschrieben, hey, sorry, ich habe das nicht gemeint, tut mir leid, dass ich das so gewirdet habe und so. Und dann hast du sie verloren eigentlich damit, mit dem Zug. Es ist wirklich eine Superpower, meiner Meinung nach.

Lorenz Breier:

Gibt es das für dich so eine Geschichte, wo du sagst, wenn du dich daran erinnerst, das bekräftigt mich immer daran, einfach zu glauben, dass diese Geschichte hat mich so geprägt, das gibt mir immer Vertrauen.

Andreas Kruisz:

Ja, eine Geschichte an sich, vielleicht jetzt nicht, aber diese Gedanken an frühere Erfolge, die nur dadurch gekommen sind, dass ich wirklich in diesen Abgrund gesprungen bin und mich getraut habe. Im Sinne von, zum Beispiel, das ist so eine Geschichte in der Geschichte, die könnte ich erzählen, das ist ziemlich cool. Hat nämlich mehrere Schichten. Zum Beispiel, ich war noch nie alleine auf Reisen. Immer nur mit Freunden, auf Urlaub und so weiter, aber ich bin noch nie alleine ins Flugzeug gestiegen, hatte große Angst davor, muss ich ehrlich sagen. Und da war ich 26 Jahre alt, wo ich gesagt habe, das gibt es nicht, dass ich noch immer Angst habe, alleine wohin zu gehen, weil ich nicht weiß, ob ich mich dort mich einsam fühle, ob ich dort klarkomme alleine, was auch immer. Ich mache das jetzt. Und dann bin ich drei Wochen lang nach Portugal geflogen und wollte so von Porto starten, dann nach Lissabon und dann in der Algarve runter, so jeweils eine Woche mich durchschlagen sozusagen und schauen, was passiert. Bin in den Abgrund gesprungen. Und dann war ich in Porto, habe mir ein Fußballspiel angeschaut, alleine, was richtig, richtig geil war, FC Porto gegen die portugiesische Mannschaft. Und nach dem Fußballspiel bin ich heim und habe mir gedacht, so, jetzt möchte ich fort. Aber alles in mir hat gesträubt, alleine fortzugehen. Ich war noch nie alleine fort. Und das in einer fremden Stadt, in einem fremden Land, so, nö, aber irgendwie will ich schon. Und so eine halbe Stunde habe ich nur hin und her argumentiert im Kopf. So, so es machen, so ist es nicht, so ist es machen, so ist es nicht. Und dann bin ich wirklich fortgegangen. Da habe ich gedacht, fuck it, ich geh jetzt fort. Und bin, ich glaube, in der ersten Bar bin ich mal hin und habe gedacht, boah, da fühle ich mich gar nicht wohl, geh raus. In the zweiten Bar habe ich mir ein Bier called und versucht, mal irgendwie das auf mich sacken zu lassen. Fuck, ich bin jetzt da alleine und trinke ein Bier, so bin fort, geil, aber was mache ich jetzt? Und habe dann so ein Paar gesehen, das so irgendwie selfies machen wollte, aber es hat nicht so geklappt. Ich dachte, ah, cool, kann ich gleich ein bisschen social sein? Er hat mich angeboten, dass ich so ihr Fotograf bin und habe ein paar Fotos von ihr gemacht und so, hat ihn voll taugt und mich hat es besser fühlen lassen, dass ich interagiert habe mit Leuten, mit Fremden. Und dann haben wir gedacht, okay, was mache ich jetzt? Und habe einen Tisch gesehen mit vier Frauen und vier recht hübsche Frauen. Und da habe ich gedacht, boah, also die anzusprechen, würde ich mich nie trauen, so im Sinne von, boah, ich finde dich hübsch, irgendeiner davon auszusuchen. Ich habe mir gedacht, einfach nur in den Flow zu kommen, ich gehe hin und frage, wo ist die nächste coole Bar, wo ich hingehen kann. Und das war wirklich meine ehrliche Intention. Ich bin hin, habe sie gefragt, hey, so auf Englisch, wo gibt es da eine coole Bar, ich bin neu hier auf Urlaub. Und sie haben, damit habe ich nie gerechnet, aber sie haben gesagt: Ah, du bist Touristik und das passt noch nie importer, cool, hey, setz dich hin und so und lass uns ein bisschen plaudern. Und ich habe mich dann hingesetzt und habe geblaudert mit denen, and dann hat sich herauskristallisiert, dass eine von denen mich sehr, sehr hübsch gefunden hat. Kannst du dir das vorstellen, weißt du? And die Freundin von mir, wo sie am Klo war, hat zu mir gesagt, hey, die, die gerade aus dem Klo kennen, find ich ziemlich fashion. And ich habe mit dem nie gerechnet, dass so etwas passiert. But ich habe einfach things gemacht anders in den Urteil gestürzt, ohne zu wissen, was daraus, weißt du? And then eins zum anderen. We are in the Tanzfläche gegangen, sie and ich, und we have getanzt. Eine Stunde, zwei Stunden, keine Ahnung. Wir hätten uns niemals geküsst, wenn ich da nicht meine Werte gelebt hätte. Und auch das fehlende Selbstvertrauen gehabt hätte. Nämlich, ich habe lustigerweise eine Woche davor vom RSD Real Social Dynamics von dem von irgendeinem Typen davon auf YouTube gehört. Und normalerweise schaue ich mir das nicht an, weil es irgendwie komische Typen sind. Aber das eine Video hat mir sehr geholfen. Nämlich er hat gesagt, du darfst nicht beim ersten Nein aufgeben. Du darfst erst aufgeben, wenn es so richtig, richtig klar ist, sie will das nicht. Und habe gedacht, okay, ist mir in der Situation eingefallen, als ich sie küssen wollte, so beim Tanzen, und sie hat sich weggedreht. Da rutscht das Herz in die Hose eigentlich als Mann. Aber gut. Der klassische Knopf am Knopf. Aber ne? Ich habe weiter getanzt mit ihr, hab mir gedacht, okay, lass mir ein bisschen Zeit verrennen und ich probiere es dann noch einmal. So, habe es dann nach 10, 15 Minuten, was auch immer, noch einmal probiert und sie hat sich wieder weggedreht. Aber irgendwie nicht so ein Boah, ich will das ganz und gar nicht wegdrehen, sondern irgendein verwirrendes Wegdrehen, wo ich nicht gewusst habe, will sie es wirklich nicht oder will sie es doch. Weißt du, was ich meine? Und dann habe ich es nochmal ein drittes Mal probiert, sie zu küssen, und sie hat sich wieder weggedreht. Ein anderer hätte schon beim ersten Mal aufgegeben. Weil ich das Video gehört habe, habe ich erst beim dritten Mal aufgegeben. Na, scherz, das stimmt nicht. Was ich dann gemacht habe, was the dritten Mal war, there is irgendwas, was angesprochen, meiner Meinung nach. And when I so ein ehrlicher Mensch bin, habe ich so wirklich clip and clear, hey, I will not, what you need willst. When you sagst, is that vulnerable? Dann tanzen wir einfach nur weiter, we have a lustigen, but it is not in this. And she said, I've been holding so schüchtern. And in this moment, I have von ihr die Antwort bekommen, ich will dich küssen, aber irgendwie traue ich mich noch nicht. Und dann habe ich gewusst, sie braucht einfach wirklich mehr Zeit. Und das hat für uns beide irgendwie den Druck aus dieser Situation genommen. Weil auch wenn ich sie damit verschreckt hätte, war es mir doch wichtig, weil ich einfach diesen Wert lebe anzusprechen, um selbst zu wissen, was die Sache ist, und damit ich ihr auch Druck wegnehme und ihr auch irgendwie eine bessere Situation bieten kann. Dass sie nicht immer Angst haben, muss der wird mich wieder überfallen, so in ein paar Minuten, weißt du, was ich meine. Und dann, klarerweise, nachdem ein bisschen Zeit vergangen ist und wir uns besser kennengelernt haben, haben wir uns dann wirklich zum ersten Mal geküsst und dann wirklich den ganzen Abend lang einfach fast durchgeschmust, so aus der Art. Und das ist so eine Geschichte, die einfach zeigt, erstens, okay, es ist wichtig, niemals aufzugeben, erst wenn von ihr das Nein kommt, so ein richtiges Nein. Darüber haben wir auch schon gesprochen in einer anderen Episode. Aber Nummer zwei, einfach die eigenen Werte zu leben, zu sagen, ich bin einfach ein ehrlicher Typ, und wenn ich irgendwie so ein verwirrendes Zeichen erkenne, wo ich nicht weiß, woran ich bin, möchte ich einfach das ehrlich und direkt ansprechen. Und völlig okay, wie es ausgeht. Und Nummer drei, es ist einfach so wichtig, in diesen Abgrund zu springen, wo du nicht weißt, was auf dich wartet, unten in dieser Schwert, in dieser Leere. Aber zu wissen, egal was kommt, es wird gut ausgehen. Und das ist so ein Dating-Ansatz, wo du solche Geschichten erzählen kannst, and man hat das Gefühl, das ist das richtige Leben, weißt du, was ich meine? This is not, oh, ich habe jetzt die Elfte angesprochen, anders die Telefonnummer gekriegt, and then auf ein Date gegangen and so. So a Shrit-für-Schritt-Anleitung einfach durchgemacht, and then hast du plötzlich den Ikea-Tisch zusammengestellt. Es ist einfach, das Leben passiert, ja, und alle denken sich so, wow, das gibt es ja nicht, wow, wirklich! Und es fühlt sich auch richtiger. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber das ist die Magie, finde ich, von Dating, wenn man sie auch zulässt, mit so einer Offenheit für Spiritualität, für diese Gefühlswelt, wo sie einen hinzieht und so weiter, für all das, worüber ich eigentlich gerne rede.

Lorenz Breier:

Wie komme ich jetzt drauf, dass ich sozusagen dieser oder wie kann ich meiner Intuition besser folgen? Weil das ist es für mich, oder ist es nicht nur das, ist es noch was anderes?

Andreas Kruisz:

Ja, ja, es ist einerseits diese Intuition, zu erkennen, was ist jetzt mein Kopf, der mich irgendwie abhalten will von Dingen, oder mich in Sicherheit wiegen will, eigentlich nur. Und was ist meine innere Stimme, die Intuition, die weiß, was mir gut tut und die mich in eine Richtung ziehen will, die eigentlich perfekt für mich wäre. Und das herauszufinden. Meistens ist es die Intuition, wenn du in so einen Abgrund springen müsstest, um das wahrzumachen. Das ist meistens dann die Intuition und der Kopf, der versucht, so ein Gitter über diesen Abgrund zu bringen, dass du irgendwie drauf gehen kannst und nicht runterfallen musst. So ungefähr. Kann man sich das vorstellen. Ja, und embodiment. Eben dieses in sich drin zu haben, so ein Artvertrauen, dass alles schon einen Sinn hat, dass alles gut wird. Ich war immer sehr, sehr neugierig anders erpicht, Menschen kennenzulernen anders, anders Geschichten zu hören, and mehr über ihre Ängste, Vorstellungen, Wünsche usw. zu erfahren. Und ich habe mich da immer sehr verbunden gefühlt, auch mit Fremden, die ich noch nie kennengelernt habe davor. And this art of energy, glaube ich, wird vom gegenüber gespürt. And Menschen lieben es, anders to erzählen, die wirklich ehrlich interessiert sind an ihnen. That is with so much to this dating process to get it. But in principle, is that what you have in the podcast decks all these Grundlagen up, die so wichtig sind for a magischen dating erfolg, wenn man ihn so nennt. Viel mehr ist es nicht. Alles andere ist, entschuldige den Ausdruck, aber dann nur noch Hirnwicherei. Irgendwie.

Lorenz Breier:

Super, ich würde sagen, damit enden wir. Denn meine Intuition sagt, dass es irgendwie so sehr stimmig war, worüber wir heute geredet haben, was du erzählt hast, die Geschichte. Es war irgendwie sehr ein schöner, starker Eindruck. Ich habe Genuss zugehört und ja. Gibt es noch vielleicht eine kleine Übung? Ich stehe halt so auf die Übungen. Gibt es noch eine kleine Übung, wo du sagst, das würde zu dieser Geschichte, zu dem Selbstvertrauen oder zu dem auch Vertrauen in sich selbst, aber auch ins Universum oder dieses Vertrauen, Leap of Faith würde ich übersetzen in meiner Sprache, wie ich das stärken kann.

Andreas Kruisz:

Ja. Eine Übung, die recht spannend ist dafür, weil ohne Offenheit gegenüber Neuem wird man nicht dorthin kommen. Das heißt, so richtig: Leute sagen gern, ah ja, ich bin immer offen für andere Meinungen, aber in Wahrheit sind sie komplett verschlossen. Wenn du so hinschaust, dann nehmen sie andere Meinungen als ihr niemals ernst. Aber wenn du so richtig offen bist für neue Dinge, und zum Beispiel mal ein Buch liest, oder irgendein Video schaust über ein Thema, das dich eigentlich gar nicht anspricht, womit du noch nie etwas zu tun hattest, das ist eine Übung, um wirklich den Horizont zu erweitern, dass du neue Wege entdecken kannst, die dir bisher verborgen geblieben sind. Noch was hinzuzufügen. Ja, was ich zum Beispiel sehr gerne mache mit meinen Klienten, und was zum Beispiel ein Video wäre, was da gleich gut dazu passen würde, ist nämlich von der Donner Eden spricht man aus, also schreibt man Donner mit 2N und Eden, so wie der Garten Eden, die Energy Routine. Und wenn du das eingibst auf YouTube Donna Eden Energy Routine und offen bist, das mal durchzuziehen, was in dem Video gezeigt wird, und da mal dich beobachtest und reinspürst, ob sich was verändert, möglicherweise könnte ich das auf ganz neue Ideen und Gedanken bringen.

Lorenz Breier:

Super. In diesem Sinne, ich bedanke mich wieder sehr herzlich, lieber Andreas, dass du heute auch besonders sozusagen im Fokusthema aus deiner Coaching-Erfahrung, aus der Arbeit, wie du auch besonders arbeitest, gesprochen hast. Ja, machen wir wieder ein Volksfest und freue mich schon jetzt auf die nächste Episode.

Andreas Kruisz:

Ich kann es dir nur zurückgeben. Es ist wunderbar, was du für Fragen und Themen immer herzauberst für den Podcast. Eigentlich ist ja der Lorenz der Mastermind hinter dem Podcast, muss man ja ganz ehrlich sein. Ohne dich gäbe es den Podcast nicht. Und in Wahrheit ist so, ja, du ziehst die Feen im Hintergrund und es ist wundervoll, dich zu haben als meinen Co-Host. Und ja, ich freue mich auf die nächsten Episoden. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Zuhören. Ciao. Bis zum nächsten Mal.