Date Like a GentleNerd
Bist du ein smarter, empathischer Typ, der im Leben eigentlich alles im Griff hat – außer bei attraktiven Frauen?
In "Date Like a GentleNerd" zeigen dir Dating-Coaches Lorenz Breier und Andreas Kruisz, wie du aus deinem ewigen Teufelskreis voller Ängste, negativer Gedanken und Perfektionismus rauskommst. Authentisch, ehrlich und mit einem Hauch Spiritualität – ohne manipulative Tricks oder oberflächliche Strategien.
Das ist dein Kickstart: Jede Episode deckt einen wichtigen Teil des gesamten revolutionären Dating-Systems ab, mit dem du spielerisch leicht zu Dates gelangst und eine wundervolle Beziehung findest.
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Der Podcast in Videoform: https://www.youtube.com/@DateLikeAGentleNerd
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Date Like a GentleNerd
11 | "Hilfe, es passiert nichts!" So kommst du raus aus der Optimierungshölle
Es ist Freitagabend. Du bist auf dieser Party. Die Location ist perfekt – genau dein Vibe. Du siehst sie. Sie ist genau dein Typ. Der Moment ist da. Und du tust... nichts.
Oder anders: Du sprichst sie an. Du hast den Mut. Das Gespräch läuft. Sie lächelt. Und dann... geht sie. Du stehst da und fragst dich: "Was zur Hölle ist gerade passiert?"
Oder noch schlimmer: Du bist der Typ, der STÄNDIG Frauen anspricht. Auf der Straße, im Café, überall. Aber am Ende des Tages? Immer die Falschen. Oder gar keine.
Willkommen in der Optimierungshölle.
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Was diese Episode so spannend macht, ist der Konflikt zwischen den Dating-Coaches Lorenz und Andreas.
Lorenz kommt mit Mark Mansons 3-Säulen-Modell: Action, Lifestyle, Communication. Alles messbar. Alles bewertbar. Bewerte dich von 1-10. Finde deine Schwachstelle. Optimiere.
Dann zerstört Andreas das komplette System.
"Ehrlich? Ich finde das gar nicht mehr spannend. Früher habe ich solche Systeme geliebt. Aber heute? Wenn du einfach aus dem Kopf kommst und dich von deiner Anziehung leiten lässt – dann erledigt sich alles automatisch."
Lorenz ist perplex. "Aber wie hilfst du dann deinen Klienten?"
Andreas' Antwort wird dich umhauen.
Am Ende haben wohl beide recht. Und du profitierst vom perfekt passenden Lösungsansatz für dich!
In dieser Episode lernst du:
✅ Wie du in 2 Minuten deinen größten Schwachpunkt findest
✅ Wann du analysieren sollst und wann du loslassen musst
✅ Wo du DEINE Frauen triffst (und warum du bisher wohl am falschen Ort suchst)
✅ Die eine Übung, die Overthinking sofort stoppt
und vieles mehr.
Diese Episode ist für dich, wenn:
- Du weißt viel, tust aber wenig
- Du tust viel, aber am falschen Ort
- Du bist am richtigen Ort, traust dich aber nicht
- Du verstehen willst, wo GENAU dein Problem liegt
- Du aufhören willst, blind zu agieren
- Du bereit bist für ehrliche Selbstreflexion
Hör jetzt rein, abonniere diesen Podcast und starte deine Transformation! Jeden Montag eine neue Episode.
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Hallo und herzlich willkommen zu deinem Lieblingspodcast. Der Podcast, der dir hilft, zu dem Mann zu werden, der spielerisch leicht auf Frauen zugeht und seine Frau findet. Seine Frau vielleicht, vielleicht seine Freundin, oder einfach der Mann, der ein glückliches, erfülltes, Liebesleben hat. Schön, dass du da eingeschaltet hast bei Date Like a Gentle Night. Und ich begrüße auch meinen lieben Co-Host, M-Host, lieber Andreas, schön, dass man es geschafft hat.
Andreas Kruisz:Wunderschön wieder hier zu sein. Danke für die tolle Einleitung. Und was werden wir heute besprechen?
Lorenz Breier:Ich habe mir gedacht, wir besprechen heute über drei Erfolgsfaktoren beim Flirten. Die Idee hinter dieser Episode ist auch ein bisschen nochmal so die Kamera zurückzufahren und die Vogelperspektive einzunehmen, weil gerade wenn man da ins Dating kommt, ins Flirten kommt, auch rausgeht und auch aktiv wird, dass man dann gerne mal sich so ein bisschen verliert in Details und aber das Big Picture vergisst. Und deswegen wollte ich heute mal diese drei Erfolgsfaktoren reinbringen, die der Mark Manson auch in seinem Buch Models beschreibt. Und er redet eben von Action, Lifestyle und Communication. Und Action meint so, in seinem Buch ist es Honest Action, ja, ist sozusagen so der Determinant, der Erfolgsfaktor dafür, für wie hoch die Quantität ist an Frauen, die du in deinem Leben ziehst. Und das deshalb, weil du desto mehr du handelst, einfach gesagt, desto mehr du ansprichst, desto mehr Frauen lernst du kennen. Oder anders gesagt, Action ist auch ganz viel verwandt mit dem Mut. Wie mutig bist du, wie sehr erstellst du dich deinen Ängsten und kannst da drüber gehen und die Ängste loslassen, limitierende Glaubenssätze, dich von denen trennen und einfach mutig Frauen ansprechen. Das ist so der erste Faktor. Und natürlich ganz klar, desto mutiger du bist, desto mehr du dich traust und hingehst, wenn du Frauen siehst, desto mehr wirst du kennenlernen. Das ist so die erste Pillar. Die zweite Pillar ist Lifestyle. Da geht es so auch darum, um die Frage, um die Qualität der Frauen. Und Qualität bezieht sich jetzt weniger um sozusagen, wie gut die ausschauen jetzt zum Beispiel, sondern es geht eher darum, wie sehr sind die zu dir kompatibel. Das heißt, wenn du jetzt ein Business-Typ bist, dann wirst du vielleicht auf der Rave-Party falsch sein sozusagen und dann nicht diese Qualität an Frauen kennenlernen, die du triffst. Deswegen auch Honest Lifestyle und auch mit der Frage, hey, wo auch für dich zu Hause, wenn du jetzt dazu hörst, kannst dich fragen, wo lerne ich die Frauen kennen, die zu mir passen? Wenn du eben ein Bücherwurm bist, wenn du Nerd bist, dann schaue ich auf die Gaming-Convention. Wenn du vielleicht ein Business-Typ bist, schau auf ein Wine-Tasting. Vielleicht findest du dann dort mehr die Frauen, die du möchtest, die auch eben vielleicht auf der intellektuellen Seite in Ehe zu Hause sind. Oder vielleicht bist du der Naturtyp, dann gehst du zu Veranstaltungen, wo die Leute sind. Das ist wirklich so ein vernachlässigtes Konzept, aber sich Gedanken zu machen, wo finde ich denn die Frauen, die zu mir passen, ist da eben auch wichtig. Und desto mehr du da ehrlich, also desto ehrlicher du bist und desto mehr du auch diesen Lebensstil natürlich lebst, der zu dir passt. Weil da sollte jetzt nicht was sein, wo du sagst, okay, ich gehe jetzt extra in die Yogastunde, weil dort viele Frauen sind. Aber dabei passt das gar nicht zu mir. Also es sollte schon was sein, wo du sagst, da fühle ich mich auch zu Hause. Das heißt, es sollte ein ehrlicher Ausdruck deines Lebensstils sein. Und natürlich kann man sich da die Frage stellen, wo, was für Hobbys, was für Interessen habe ich, wo eben auch viele Frauen sind, wo überlappt sich das? Und dann hast du dann fast schon so automatisch ein System, wenn du in den richtigen Communities unterwegs bist, dass du dann dort halt immer wieder neue Frauen auch kennenlernst. Also ein Bekannter von mir hat in Berlin einen Runners Club gegründet. Und die gehen halt laufen, das heißt Run ⁇ Brunch. Und die gehen zuerst laufen und dann brunchen sie nachher. Und da kommen immer wieder neue Mädels rein in diesen sozusagen Social Circle, in dieses Netzwerk, lernen da immer wieder coole neue Mädels kennen. Und wenn man natürlich dann auch sowas organisiert, sogar, dann hat das dann den Vorteil, dass man dann halt auch vom Status gleich da sozusagen ganz anders auch auf Frauen wirkt gleich. Und ja, es ist Lifestyle. Und der dritte Part ist Communication. Und da geht es dann um die Pillar, die wir gerade sehr viel besprechen und reden. Auch wie schaffe ich es dann, wenn ich dann draußen bin, wenn ich die Frau Angesicht zu Angesicht mit der stehe, wenn ich der die Augen schaue, wenn ich mit der wirklich so, das ist das eigentliche Flirten, wie kann ich da vielleicht diese sexuelle Spannung reinbringen, von der wir das letzte Mal gesprochen haben. Ja, so als kleiner Dosenöffner von meiner Seite zu dem, und du kannst dich natürlich auch zu Hause fragen, von welchen dieser drei von Action, Lifestyle, Communication, wo würdest du sagen, bist du am schwächsten oder wo bist du am stärksten? Weil wenn ich jetzt zum Beispiel ein DJ bin, dann habe ich zwar einen super Lifestyle, bin umgeben von schönen Frauen, aber wenn ich keine Action mache, sozusagen, wenn ich nicht die Verantwortung dafür übernehme, wenn ich nicht den Mut habe, dann auch mit denen zu reden, dann bringt das auch nichts. Hingegen gibt es natürlich Leute, die extrem viel Action machen, aber einen schlechten Lebensstil haben. So typische, ich nenne das die klassischen Pickupper halt, die dann zwar viel auf der Straße unterwegs sind, aber dann eine nach der anderen approachen, ansprechen und dann sie ja hoffen, dass sie dann dort die Traumfrau finden. Und natürlich kann das auch auf der Straße passieren, ja, aber das ist vom Kontext einmal natürlich was ganz anderes, als wenn du dann halt eben auf einer Büchermesse bist oder in einem Musikgeschäft oder bei einer Tanzveranstaltung auf einem Ball oder so, wo du halt schon weißt, du hast ein gemeinsames Hobby, ein gemeinsames Interesse, dem du nachgehst. Oder ist es, wie schaut das mit der Communication aus? Weil es gibt zum Beispiel auch so diesen Typ, der hat einen ganz guten Lebensstil, ist jetzt bei Action vielleicht zu mittelmäßig, ja, aber lernt dann doch über den Lifestyle, weil er halt dann irgendwie ein paar Freunde hat, das ein oder andere Mädel kennen und kann dann aber, wenn es darauf ankommt, eigentlich heflirten. Wenn sich das Mädel interessiert und sozusagen, dann checkt er das schon und dann dauert er sich dann auch ein bisschen mehr raus aus seinem Häuschen, sage ich jetzt einmal. Und dann kann der gut Geschichten erzählen, dann kann der auch sogar Sexual Tension machen, weil dieses Actionhürde, dieses Ansprechen oder dieses sich diesen engsten Stellen großteils halt abgenommen worden ist, sozusagen. Also, wo bist du gut, wenn du das hörst, wo bist du eher schlecht? Wie würdest du dich da raten jetzt auf einer Skala von 1 bis 10? Wenn 10 super gut ist, 1 wo schlecht ist, wie schaut dein Action-Bereich aus, wie schaut dein Lifestyle-Bereich aus, wie schaut dein Communication-Bereich aus?
Andreas Kruisz:Wichtiges Konzept.
Lorenz Breier:Soviel mal von dem Konzept zu mir. Also so arbeite ich auch mit meinen Klienten, weil es natürlich auch sofort Ansatzpunkte gibt, wo man Ansatz, also ja, wo startet man am besten? Wo ist der Bottleneck, wie man so schön auf Englisch sagt.
Andreas Kruisz:Macht Sinn.
Lorenz Breier:Wie wirkt das jetzt auf dich? Was hast du dazu Gedanken, Geschichten?
Andreas Kruisz:Ja, es hat total Hand und Fuß, weil es die drei Hauptbereiche sind, wo, ich meine, wenn man sich die drei Dinge anschaut, kann man gar nicht sagen, was ist jetzt wirklich wichtiger, weil wenn du eines davon wegnimmst, leidet das Ergebnis drunter. Das heißt, es macht total Sinn, Lifestyle-mäßig zu wissen, okay, wen, wen suche ich überhaupt und wo finde ich die. Dann macht es total Sinn, Action zu taken, weil wenn du nie rausgehst aus dem Haus, wirst du auch nie wen kennenlernen. Und ja, spannenderweise, was ist, wenn du gar nicht kommunizierst, wird das ausreichen, auch nur hinzugehen und auch wenn du mal nichts sagst, ob du damit auch schon kommunizieren kannst, sozusagen. Also Kommunikation ist auch Körpersprache, nicht nur jetzt Worte und so weiter. Eben wie du sagst Sexual Tension und so weiter. Das heißt, ja, it's mindestens genauso wichtig, dass es war. Interessant. Interessant. Es ist lustig, was ich war früher so ein Kopfmensch und habe das gesucht und geliebt, solche, keine Ahnung, Schritt-für-Schritt-Sachen oder irgendwas was, was ja, so wenn du es in drei Bereiche aufteilen kannst und so einen Überblick machen und wie du sagst, eben 1 bis 10 raten und dann zu schauen, wo ist man gut, wo ist man schlecht, was kann man verbessern. Und mittlerweile spricht mich das gar nicht mehr so an, so zu denken. Ja, das ist so, keine Ahnung. Ich habe mich da so echt wegentwickelt von diesem logischen und verkopften hin, so mehr, okay, wohin zieht es mich? Wo spüre ich diese Anziehung und wo will ich hin? Und dann gehe ich mal in die Richtung und schaue, was passiert. Eher so auf die Art. Aber das ist echt ein Journey gewesen, um mich dorthin zu entwickeln. Und wahrscheinlich hat diese Lebens- und Sozialberaterausbildung, die ich gemacht habe, wo wir selber so viele Übungen machen mussten und uns selber eben kennenlernen mussten, dadurch. Das hat sehr, sehr viel bewirkt, glaube ich, bei mir, um dorthin zu gelangen, dieses jahrelange Herumdoktern an mir selbst zu im Inneren. Spannenderweise würde ich das ganze Thema eher so sehen, dass man es in die drei Bereiche gliedern oder wenn man es jetzt mehr von dem Gefühl und so weiter betrachtet, kann man es auch so sehen, dass du als Mensch eben Erfahrungen gemacht hast und irgendwie Vorlieben hast und keine Ahnung, das zieht sich durch deine Kindheit, durch Teenager-Alt und dann als Erwachsener so hast du vielleicht deine Hobbys, die du gern machst, hast du ein Gefühl von, da fühle ich mich wohl, da gehe ich auf. Und wenn du nicht mit dem Kopf rangehst, sondern mehr, dass du auch offen bist, so was das Leben auch bringt, und dem offen gegenüber stehst, dann zieht es dich automatisch irgendwo hin. Mehr in Richtung Bookstore, eben, mehr in Richtung Gaming Convention, wie du gesagt hast, oder wo auch immer. Und dann bist du ja automatisch dort oder führst du einen Lifestyle, der dir eigentlich gefällt, und dann lernst du oder siehst du zumindest Menschen und bist automatisch zu dieser hübschen Frau dort bei der Gaming Convention sehr, sehr hingezogen. Du spürst da echt so eine Anziehung, die dich, wenn du es nicht aufhaltst mit deinem Kopf, wenn du dir nicht irgendwelche Argumente sagst, die dich davon abhalten, automatisch zieht dich zu dieser Frau hin. Und dem zu folgen, würde dich dann automatisch in die Action bringen, dass du hingehst und Hallo sagst, und automatisch würdest du communizieren auf deine Art and Weise, wenn du es auch wieder nicht so viel überdenkst, automatisch wärst du du selbst, egal ob du jetzt stottern würdest, weil du schon ein bisschen nervös bist, oder dir fällt sofort was ein und es entwickelt sich ein super Gespräch und keine Ahnung. Und dann, ja, entweder es klappt und sie findet dich auch hübsch und süß, und du gefällt dir und dann gibt sie die Nummer oder eben nicht. Dann geht sie auseinander und du spürst diese Anziehung bei einer anderen Frau. Plötzlich klappt es aber bei der und es entwickelt sich das. Genau, das heißt, diese drei Bereiche sind immer allgegenwärtig, aber lustigerweise kann man auch zu Stating gehen, ohne diese drei Bereiche irgendwie auch im Kopf zu haben. Aber ich kann mir so gut vorstellen, dass für viele Leute das so hilfreich ist. Zumindest am Anfang, mal so zu denken. Das kommt mir jetzt so.
Lorenz Breier:Wie gehst du dann mit deinen Kenten um? Wie machst du das? Was wäre sozusagen der Feeling Approach, wenn das jetzt sozusagen ein sehr kopfanalytischer Zugang ist?
Andreas Kruisz:Der Feeling Approach, also ich versuche möglichst alle Blockaden aufzulösen, die sich irgendwie den Weg stellen können. Im Sinne von ob es jetzt Denkblockaden sind, wie bin ich gut genug oder ich weiß nicht, was ich sagen soll. Oder eben, ja, wir haben schon geredet, auch diese Themen wie, dass man sich selber zurücknimmt, bevor sie überhaupt ein Nein sagt, sagst du schon ein Nein zu dir selbst. Dass das vorher quasi aufgelöst wird, möglichst, dass du in der Situation, wenn du mit der Frau bist oder sie siehst, dich diese Anziehung auch irgendwie hingeben kannst. Daran denke ich, wenn ich mit meinen Clienten rede, wie kann ich möglichst sie zu so einem Punkt B bringen, dass sie sich einfach, dass sie quasi wie ein Stein ins Rollen kommen können und einfach sich dem hingeben, und egal was passiert, sie haben sie unter Kontrolle. Sie können damit umgehen. Das ist das. Mit Übungen, mit Herangehensweisen, Techniken, die dem alle diese Blockaden quasi auflösen können.
Lorenz Breier:Was wäre so eine kleine Übung, wenn jetzt jemand da draußen sitzt und das hört, der sagt, okay, ich habe da eine Blockade, ich würde gerne diese damit arbeiten oder mal dann einen Geschmack davon haben, wie das funktionieren kann.
Andreas Kruisz:Naja, es kommt natürlich darauf an, was jetzt so die Blockade ist oder das Bottleneck, was du sagst, andere Dinge, aber wenn wir jetzt das um und auf ansprechen würden, worum es eigentlich geht, das zu entwickeln, damit du das fließen lassen kannst, ist der größte Punkt, eben aus dem Kopf zu kommen, meiner Meinung nach. Im Kopf entsteht die Angst oder die Depression, was auch immer, von den beiden man gern hat gerade. Und was einem auch nutzt, lustigerweise, es hat immer nutzt, egal ob man jetzt depressiv ist oder Angst hat. Es hilft dir gerade immer weiter. Auf irgendeine gewisse Weise musst du etwas nicht tun, bevor du Angst hast. Musst du dich nicht weiterentwickeln, weil du kannst stehen bleiben und dich ängstlich fühlen, and dein Leben ist quasi sicher. Auch wenn es eigentlich eines der schlimmsten Gefühle ist, was man verspüren kann und man gerne weg will davon, hat man vor dem anderen aber noch mehr Angst vor dem anderen Gefühl von, ah, ich weiß gar nicht, was da auf mich zukommt. Dieses zu sich zu kommen und zum Beispiel zu schaffen, durch den Alt, also irgendwie spazieren zu gehen, durch die Stadt und sich gut zu fühlen, dass andere Leute einen anschauen und dass man sichtbar ist, sozusagen, das ist ein riesen Indiz, dass man auf einem guten Weg ist. Wenn man diesen Augenkontakt von fremden Menschen aushält und keine schlechten Gedanken hat, wie zum Beispiel, heute habe ich mich komisch angezogen und irgendwas habe ich im Gesicht oder was auch immer, was ich hier schon mal besprochen habe, das ist ein riesen Indiz, dass es in die richtige Richtung geht. Gleichzeitig, dass man eben, wie gesagt, in der Natur geht, grounding oder meditation und so weiter. All das ist meiner Meinung nach so elementar wichtig, dorthin zu kommen in dieses Körpergefühl von, auch wenn es mir nicht hundertprozentig gut geht, auch wenn ich nicht das geschafft habe, noch was ich machen will im Dating, auch wenn ich noch nicht diese Erfahrungen gemacht habe. Aber irgendwie fühle ich mich stark in mir plötzlich. Irgendwie fühle ich mich, dass ich es noch einmal probieren kann, so auf Theater. Und dorthin will ich meine Klenten bringen, das ist mein Anliegen.
Lorenz Breier:Gibt es jetzt noch so eine Übung oder einen Tipp, den jemand zu Hause machen kann, wo du sagst, das wäre sowas?
Andreas Kruisz:Für mich ist das dieser Aspekt, dass man eben durch die Straßen geht und den Augenkontakt trainiert mit Menschen und dann schaut und beobachtet, welche Gedanken kommen einem da. Ist eigentlich eine der besten Übungen dafür. Man braucht es gar nicht verkomplizieren. Das ist echt grandios. Weil du so viele Dinge auf einmal abdeckst mit Augenkontakt, üben, mit beobachten, was man denkt. Viele Leute wissen ja gar nicht, dass sie eigentlich die Beobachter ihrer Gedanken sind. Ich habe das früher auch nicht gecheckt, dass ich gedacht, okay, ich bin das einfach, der, das denkt. Aber nein, in Wirklichkeit bin ich das, der diese Gedanken hört and erkennt. Aber der, der es denkt, ist etwas ganz anderes als ich, das bin. Sobald man zu dieser Realisation gekommen ist, hat man die Chance, zurückzustragen and zu erkennen, is this, what here upgespult wird im Kopf eigentlich gut für mich oder nicht. And when nicht, dann kann man plötzlich diese Gedanken ausblenden oder eben noch besser in gute Gedanken umwandeln und in weiterer Folge kommen dann automatisch mehr die guten Gedanken und weniger diese schlechten. Und all das übt man mit dieser einen Übung eigentlich gleichzeitig.
Lorenz Breier:Cool, Dankeschön. Andreas, hast du noch abschließende Worte, wo du sagst, das haust du noch aus?
Andreas Kruisz:Ja, ich finde, was, meiner Meinung nach, wenn es ein Ding gibt von all diesen drei, ob es jetzt Action, Lifestyle oder Communication is, meiner Meinung nach, das Wichtigste, wenn es ein Wichtigstes gibt, dann is es die Action. Egal ob man es jetzt verkopft or with a gefühl and sich lighten lassen, je nachdem. Das Wichtigste ist, dass man einfach was tut. Das Spannende ist, dass durch das Tun kommt die Erkenntnis und durch diese Erkenntnis kommt man dann automatisch auf den richtigen Weg für einen selbst. Das ist die Hauptsache. Es gibt quasi keinen falschen Weg und auch oft keinen richtigen. Es gibt einfach nur den Weg, den man einfach einschlägt.
Lorenz Breier:Da glaube ich gar nicht mehr viel hinzuzufügen. Vielen Dank. War mal wieder sehr schön. Und ich freue mich auf unsere nächste Episode.
Andreas Kruisz:Und ich freue mich noch viel, viel mehr. Danke, Lorenz. Und ja, danke fürs Zuhören. Und bis zum nächsten Mal. Ciao.
Lorenz Breier:Ciao, Maba.