Date Like a GentleNerd

10 | Die Ziel-Falle: Was willst du wirklich? (Die falsche Antwort verschwendet Jahre)

Lorenz Breier, Andreas Kruisz Season 1 Episode 10

Jetzt mal ehrlich: Wenn dein Ziel nur ist, mit möglichst vielen Frauen zu schlafen – dann kannst du fast alles aus diesem Podcast in die Tonne treten. Ehrlichkeit? Respekt? Authentizität? Brauchst du nicht.

Aber wenn du eine echte Beziehung willst? Dann ändert sich ALLES.

Dein Ziel bestimmt:

- Wen du ansprichst (Zahlenspiel vs. nur die Richtigen)
- Wie du ansprichst (Manipulation vs. Ehrlichkeit)
- Was du auf Dates machst (sexuelle Eskalation vs. echtes Kennenlernen)
- Ob du in 5 Jahren glücklich bist oder leer bleibst

In dieser Episode von "Date Like a GentleNerd" helfen dir Dating-Coaches Lorenz Breier und Andreas Kruisz, wie du immer mit voller Kraft in die RICHTIGE Richtung läufst:

✅ Wie du dich in den Prozess verliebst und Dating damit viel besser funktioniert
✅ Wie du mit nur EINER Veränderung sicherstellst, dass du jedes deiner Ziele erreichen wirst
✅ Warum ein genaues Ziel oft gar nicht notwendig ist und was du stattdessen brauchst
✅ Warum dein Leben vielleicht mehr einem Bambus ähnelt und waurm das Beste erst kommen wird
und vieles mehr.

Diese Episode ist für dich, wenn:
- Du konsumierst viel, setzt aber wenig um  
- Du weißt nicht genau, was du wirklich willst  
- Du bist frustriert, weil sich nichts bewegt  
- Du willst aufgeben, aber weißt, dass das falsch wäre  
- Du brauchst Klarheit statt noch mehr Techniken

Die unbequeme Wahrheit:
Ohne Ziel bist du nur ein Konsument. Du sammelst Wissen wie Pokemon-Karten. Aber dein Leben ändert sich nicht. Mit dem falschen Ziel verschwendest du Jahre. Du rennst mit Vollgas in die falsche Richtung – und wunderst dich, warum du nie ankommst. Diese Episode gibt dir keine Antworten. Sie gibt dir die richtigen FRAGEN.

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Lorenz Breier:

Hi und herzlich willkommen zu deiner Lieblingspodcast-Reihe Date Like a Gentle Nerd. Mein Name ist Lorenz Breier und ich begrüße meinen lieben Freund und Flirtkompan Andreas Kurz.

Andreas Kruisz:

Hallo Lorenz, freue mich hier zu sein. Nice Kappe, hast du auf.

Lorenz Breier:

Ja, ich habe gedacht, ich setze mir jetzt eine Kappe auf, nämlich heute ist nicht irgendein Podcast, es ist unser Jubiläum. Wir haben nämlich unseren 10. gemeinsamen Podcast, da möchte ich das einmal irgendwie feiern. Und Rosa ist ja die Farbe der Freude, der Vorfreude vor allem, und ich bin so voller Vorfreude, deswegen renne ich den ganzen Tag schon mit der Kappe durch die Gegend. Ja. Gehen wir es an. Ich habe mir auch ein besonderes Thema überlebt für heute. Und das ist das Thema, welches uns alle begleitet, unser gesamtes Leben lang. Und auch für Dating wichtig ist. Aber auch für alle anderen Lebensbereiche wichtig. Nur es ist das Thema, an dem ich selber gemerkt habe, wie ich das verstanden habe, hat es mein Dating-Erfolg massiv verbessert. Was ist es also? Es geht um Ziele. Wie doch ich Ziele setzen und wie erreiche ich sie auch? Weil at it erfolgreich mit Flirten, also beim Flirten zu werden, beziehungsweise in ein erfülltes Liebesleben zu haben, ein Ziel. Und für jeden, der da draußen ist, also wie viel habe ich da an Podcasts gehört, Bücher gehört, Produkte gekauft und war einfach nur Konsument und habe mir eins nach dem anderen reingezogen. Und uns ist es besonders wichtig, dass das, was wir hier machen und was wir hier sprechen, ist natürlich auch ein Teil davon, sich zu informieren. Und das, wo aber sozusagen die eigentliche Arbeit passiert, ist dann da draußen auf dem Feld und dabei strichen. Da draußen in der Realität, wenn du rausgehst, die Übungen machst. Und deshalb ist es essenziell dieses Ziele-Mindset oder diese Haltung zu haben. Okay, ich habe ein Ziel, es ist mir wichtig, ich gehe dem nach, so wie ich Zähne putze, so wie ich ins Gym gehe, wie ich andere Dinge in meinem Leben mit Verantwortung und sehr aktiv gestalte, so gehe ich eben auch das an. Und deshalb habe ich mir gedacht, Ziele, das ist eigentlich ein so wichtiges Thema. Und deshalb nehmen wir uns das in der Jubiläumsepisode her.

Andreas Kruisz:

Tolle Idee, Lorenz. Ich freue mich auch, dass wir schon die zehnte Episode haben. Unfassbar. Welche Leidenschaft du hast auch fürs Thema und wie viel Freude er du bereitet hast, den Podcast zu machen. Ich hoffe auch für alle Zuhörer von uns. Und ja, Ziele, es ist unfassbar wichtiger Punkt und eigentlich ein Grundfundament von Dating, wie du richtig sagst. Weil je nach Ziel ändert sich die Herangehensweise ans Dating. Komplett.

Lorenz Breier:

Ja, wir haben ja ein Neujahr miteinander verbracht und sind dann so gemeinsam am nicht runden, aber am eckigen Tisch miteinander gesessen. Und da ist auch der Spruch gefallen: also ich brauche kein neues Jahr, um mein Leben zu verändern. Und wie oft kennen wir das, man nimmt sich etwas Neues vor für das neue Jahr und setzt es dann nicht um. Also es geht auch um Durchhaltevermögen, ist natürlich auch so ein Thema, was in diesem Podcast mitschwingen wird. Und eben dranbleiben an den Zielen. Also ja, eine Idee, die ich auch vom Brian Beginn jetzt hergenommen habe, die ich total schön finde, ist, wenn man sich überlegt, wie das ist, wenn man sich einmal verliebt hat. Und das kann natürlich eine Person gewesen sein in der Vergangenheit, in der Schule und so. Und wenn man verliebt ist, dann ist man so fast obsessed, also so besetzt. Man denkt nur noch an diese eine Person, es ist alles schön und man ist so in Gedanken und in der Gefühl, es wird ständig bei dem. Und sich aber auch bei Unternehmern sieht man das, ja, wenn die ein Startup gründen, ja, oder auch bei Freunden, wenn die ein Hobby entdecken und sich in ein Hobby so verlieben, so, ach, jetzt beginnt er schon wieder von Kryptowährungen zu reden. Er kann über nichts mehr anderes reden. Und so glaube ich, können wir uns auch aktiv dafür entscheiden und auch vielleicht unser Herz ein bisschen für diese Idee öffnen in dieses Bild, wenn man sich das, das kannst du auch Zuhörer zu Hause machen, wenn du es mal vorstellst, was für eine schöne Idee das ist, wenn du dann einfach komplett dich bewegst und dir das vorstellst, wie du mit einer Frau redest und sie dich zurücklächelt und du fragst sie nach der Nummer und sie freut sich darauf und gibt dir ganz aufgeregt die Nummer oder du hältst den Augenkontakt, vielleicht mit dieser sexuellen Spannung, und du merkst, wie sie rot anläuft und vielleicht verlegen wird. Und sich in dieses Bild zu verlieben, wie schön das ist eigentlich, was wir hier machen, weil wenn du dich daran darin verlierst oder sprecher, darin dich darin verliebst, dann ist das wie so ein Sog, dass du dann das Ganze mit so einer Liebe und mit deiner Leichtigkeit angehst, dass dann schon viel von sich selbst einfach da raus ergibt.

Andreas Kruisz:

Das wäre das schönste Ziel, was man sich setzen kann im Dating. Absolut, diese Liebe zu spüren. Auf dem Prozess, dieser Weg von ich habe keinen Plan, wie ich eine Frau ansprechen soll. Ich habe das noch nie gemacht. Bis hin zu wow, ich habe keinen Plan, warum sie so auf mich steht, aber ich bin der glücklichste Mann of the ganzen Welt. So dieser ganze Prozess, der ganze Weg, den du da zurücklegst, der kann so magisch und wunderschön und liebevoll sein. Das ist echt grandios. Danke, Lorenz, für diesen Einblick. Da hast du absolut recht.

Lorenz Breier:

Eine andere Herangehensweise ist natürlich, sich oft zu überlegen, wie habe ich denn bereits in der Vergangenheit Ziele erreicht. Und auch sich allein einfach nur ein Ziel zu setzen, ist schon einmal was. Da gibt es Studien dazu. Für die Leute, die sich Ziele aufschreiben, damit steigert man die Wahrscheinlichkeit, dass man es tatsächlich erreicht, gleich dann um 30 Prozent. Also das ist nicht nur so ein bisschen, sondern das ist massiv. Also wenn du dieses Ziel hast, Erfolge mit Frauen zu werden, dann kannst du das auch einmal als Übung zu Hause machen und dir aufschreiben, was bedeutet für mich Erfolg mit Frauen? Bedeutet es für mich, jetzt einmal einfach drei Dates zu haben oder bedeutet es für mich, eine Freundin final zu finden? Ab wann ist es Erfolg? Ist es nicht schon auch ein Erfolg, wenn ich mutig Frauen ansprechen kann, auch egal, was die Frau dann sagt und auch vielleicht lehnt sie dich ab. Aber du merkst, dass du einfach den Mut und das Selbstvertrauen hast, dass du das machen kannst. Und sich da mal klar zu werden, wohin möchte ich und wie schaut das Ziel aus, ist einmal so eine Geschichte. Und wenn man sich das dann noch vor Augen führt oder irgendwo hinhängt, zum Beispiel als Erinnerung, einfach, hey, das ist mein Ziel, dort möchte ich hin. Ich möchte der Mann sein, der Frauen einfach in die Augen schaut und einfach diese sexuelle Spannung erzeugen kann. Ich möchte der Mann sein, der mit Spannung spielt. Ich möchte der Mann sein, der aber auch charmant sein kann und der zuvorkommend sein kann. Ich möchte der Mann sein, der sich sexy bewegt und der einen guten Gang hat, der vielleicht ein verschmitztes Lächeln hat auch. Und desto mehr man das beschreibt, auch bildlich, desto mehr kann man das auch immer mehr sozusagen fokussieren und man weiß ja auch von der Gehirnforschung, dass unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob etwas nur eine Einbildung ist oder ob etwas tatsächlich passiert. Also desto mehr man sich das auch vor Augen hält, dieses Bild, das heißt ja nicht umsonst etwas vor den Augen haben oder das habe ich schon gesehen, also ich komme gesehen. Ja, ich habe es schon kommen gesehen. Also das ist ja auch in unserer Sprache so verankert. Wenn wir das jetzt noch bewusst machen und uns das immer wieder herholen, dann bekommt das auch eine ganz besondere Kraft.

Andreas Kruisz:

Total. Total. Ein Ziel ist so essentiell, weil das bestimmt, welche Richtung du einschlagen solltest. Du wirst das sicher im Leben schon erlebt haben, viel Anstrengung in die falsche Richtung führt dich noch weiter weg von dem, was du eigentlich willst. Zu wissen, wohin willst du eigentlich will, ist so essentiell. Und da ist es allein schon hilfreich und manchmal auch genug, so eine Art Polarstern zu haben. So einen Polarstern im Sinne von das ist die Richtung, die ich einschlagen will. Und ich werde das Schiff in diese Richtung lenken und dorthin steuern. Und dann wirst du ungefähr dorthin kommen. Es ist nie so eine straight line, nie so eine gerade Linie, bis du es erreicht hast. Oft musst du Umwege machen, die du eigentlich vorher gar nicht eingeplant hast. Aber mit diesem Polarstern, mit diesem großen Guiding Star, der dich führt, hast du die Möglichkeit, immer wieder zurück zu lenken in die richtige Spur, egal wo dich this Leben hinzieh. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, was für mich dieser Polarstern war. Das war in der Schulzeit where ich sehr viel Pickup gelernt habe anders anders, and all these strategies and teilweise auch ausprobiert habe und wirklich ständig das Gefühl hatte, das bin ich. Das fühlt sich ganz und gar nicht richtig an. Und wo ich für mich als Ziel beschlossen habe, diesen Weg möchte ich nicht gehen. Ich möchte einen Weg gehen, wo ich bei meinen Werten bleiben kann, wie Ehrlichkeit und Positivität und Respekt vor allem und all diese Dinge zu zeigen und dennoch Erfolg zu haben. Und das war mein Ziel, einen Weg zu finden, eine Art von Dating zu machen, das erfolgreich ist und gleichzeitig wertschätzend, respektvoll und ehrlich. Und sonst hätte ich ohne dieses Ziel diesen Weg nie eingeschlagen. Ich hätte mich nie mit mir auseinandergesetzt, so auf eine Art and Weise, die so tiefgründig waren. Ich hätte nie diese sexuellen Energien ausprobiert und entdeckt und versucht, im Alltag anzusprechen, and nicht einfach in Club, when I betrunken war and with my friends fortune. And all these Entschiren, die führt ganz, ganz essentiell. Plus, when du dir überlegst, was eigentlich dein Ziel auch im Dating generell, wohin soll es führen. Willst du einfach nur Spaß haben anders anders wie möglich flach legen? Willst du eine Freundin finden, also wirklich eine Partnerin fürs Leben, mit der du so glücklich bist? Was suchst du? Weil je nachdem, was du suchst, musst du anders an die Sache herangehen. Ehrlich gesagt, all das kannst du schmeißen, wenn du einfach nur the next curve ins Bett haben willst and the next Frau Flach legen willst. Da sprichst du so viele Frauen wie möglich an in so kurzer Zeit wie möglich, weil es einfach nur ein Zahlenspiel ist, irgendeine Frau will ja sagen, wirst du so kurz wie möglich texten, dann gehst du zum Date, dann wirst du ganz extremen sexuellen Augenkontakt und wirklich sexuelle Spannung erzeugen. Und dann auch in dem Kontext, dass du deine sexuelle Männlichkeit auch so ausnutzt, dass du ihr gar keinen Exit gibst. Das heißt, du überforderst sie fast damit und versuchst auf diese Art und Weise, sie zu verwirren und sie zu manipulieren zu dem, was du willst, in die Richtung zu gehen, die du willst. Sonst wirst du nicht zu deinem Ziel kommen, mit so vielen Frauen wie möglich zu schlafen. Im Gegensatz, wenn du eine Freundin suchst und das Ziel hast, ich würde gerne meine Traumfrau finden, dann solltest du jeglicher Manipulation außen vor lassen. Du solltest auf keinen Fall so viele Frauen wie möglich ansprechen, sondern wirklich nur diese, wo du das Gefühl hast, die finde ich schon allein from Aussehen, von dem wie sie geht, wie sie sich gibt, sympathisch und sie passt zu mir. Und die spreche ich an. Und von denen, die dann ja sagen, bleiben nur noch ein paar übrig, insgesamt von allen, die du ansprichst. Aber die sind dann wirklich die, die auch zu dir passen. Und die sich auch für dich begeistern. Und dann wirst du mit denen dat, dann wirst du sie kennenlernen wollen, willst du eure Geschichte hören, willst du dich wirklich interessieren für sie interessieren. And then kann so etwas Wunderschönes entstehen, was in weiter Folge zu einer Beziehung führt. Was aber ein ganz anderer Ansatz is. And that alles nur dadurch entstanden einfach nur, welches Ziel du dir in Dating setzt. Das ist eigentlich der wichtigste Punkt, den du von Anfang an im Kopf haben musst. Wohin will ich gehen? Weil nur dann kommst du dorthin. Anders wirst du dort nicht hinkommen.

Lorenz Breier:

Was würdest du sagen, jetzt hast du sehr viel darüber geredet, warum Ziele wichtig sind. Was würdest du sagen, was hat dir geholfen, jetzt Klarheit in Bezug auf dein Ziel, auf deine Ziele zu bekommen?

Andreas Kruisz:

Ich spüre das immer als meine innere Stimme, muss ich ehrlich sagen. Das ist so ein Art Bauchgefühl, eben aus dieser Gegend, Soloblexus-Gegend, wo ich spüre, wenn etwas richtig für mich ist oder nicht. Manchmal denke ich daran, weil es oft schwer ist, auch zu unterscheiden, was ist jetzt mein Kopf, der mir etwas einreden will, und was ist meine innere Stimme, diese Intuition. And oft sind es die richtig crazy things, die ich machen will. Je crazier this is, desto mehr is this innere stimme and intuition, and je sicherer and play it safe it is, then this is mehr the Kop, who quasi in Sicherheit bringing will, but gleichzeitig from my wake upbringt. But this is often the spring point. This is a intuition, the innere stimm. Oft etwas, was ich for me her schiebe. Wenn ich schon ganz lange vor mir her schiebe, aber es lässt mich nicht los. That is oft die innere Stimme, die sagt, mach das.

Lorenz Breier:

Ja, für alle, die das nicht ganz so gefühlvoll oder im Gefühl haben, im wahrsten Sinne des Wortes, wie der Andreas das beschreibt, für die habe ich auch noch eine kleine Übung, die mir sehr geholfen hat, als ich noch auch sehr im Kopf war. Nämlich, also ich habe das eigentlich in Bezug auf Berufung gemacht, aber man kann das für all mögliche Ziele verwenden. Man schreibt eine Liste. Und man schreibt eine Liste mit 10, 20, 30, 40 wirklich detaillierten Eigenschaften, Worten und Tätigkeiten drauf, die man hasst, auf die man keinen Bock mehr hat. Und das war dann bei mir zum Beispiel so, ich habe keinen Bock auf Büro, ich möchte keinen fucking Bürojob haben, wo ich Montag bis Freitag bin. Ich möchte nichts haben, wo ich den ganzen Tag nur langweilig herumsitze. Ich möchte nicht irgendwas haben, was zu zahlenlastig ist. Es ist mir wichtig, dass ich, dass ich irgendwie nicht immer dieselben Routinetätigkeiten mache. Und aus dieser Hassliste, das waren so 20, 30 Dinge, aus denen, die habe ich dann umgekehrt und dann ist daraus geworden, okay, ich weiß, ich möchte einen Beruf haben, der irgendwie abwechslungsreich ist, der mit Menschen zu tun hat, wo ich irgendwie auch Menschen was weitergeben kann, wo ich mit den Menschen sein kann, bei den Menschen sein kann, für die Menschen was machen kann, also mit den Menschen, bei den Menschen und für die Menschen was bewegen kann und kommunizieren kann. Und so habe ich immer mehr, bin ich immer näher an das drauf gekommen, was mich beruflich begeistert. Und das ist eine total schöne und interessante Übung. Und ich würde jedem das ans Herz legen, die zu machen. Und das kann man natürlich für den Beruf machen einerseits, und andererseits kann man das auch für einfach natürlich das Liebesleben machen. Also das könnte dann sein, okay, ich möchte keine Frau mehr haben, die arrogant ist. Ich möchte keine Frau haben mehr. Also in Bezug auf die Traumfrau kann man das natürlich machen. Was für eine Frau hätte ich gerne in meinem Leben? Oder auch in Bezug auf Dating, ich möchte nicht mehr als nice game wahrgenommen werden. Okay, was heißt das anstatt dessen? Das heißt, ich möchte einfach den sexuellen Augenkontakt besser machen. Zum Beispiel jetzt so sehr einfach runtergebrochen. Ich möchte an meiner Männlichkeit arbeiten, ich möchte ein Mann sein, der dasteht wie eine Eiche. Solche Ziele oder so kann man auch das von einer rational, logischen Seite angehen, das Ganze.

Andreas Kruisz:

Total. Das ist so wertvoll, sich das bewusst zu machen. Was will ich nicht? Nummer eins, aber viel wichtiger noch, was will ich eigentlich? Und oft ist es leichter, wie du sagst, zuerst das aufzuschreiben, was ich nicht will, um dann dorthin zu kommen, was ich will. Ich habe mal, ich weiß gar nicht, ob ich euch das Zitat jetzt so gut wiedergeben kann, aber ich habe mal so ein Zitat gehört, das so in die Richtung geht, du hast niemals genügend Lebenszeit, um all die Dinge zu machen, die du nicht willst. Weil meistens die Dinge, die wir nicht wollen, hunderte Millionen Dinge sind und die Dinge, die wir wollen, aber nur eine handvoll. So runtergebrochen. Und das ist wirklich wahr. Aber oft weiß man gar nicht, okay, what will ich eigentlich will? Was ist so mein Purpose? Was ist so mein Ziel im Leben? Wo fühle ich mich wohl und im Dating genauso? Und dann von den Dingen, die ich nicht will, irgendwie abzuleiten, das, was ich will, ist eine super Herangehensweise.

Lorenz Breier:

And um eine Schleife wieder auch zur ersten Episode zu machen, when ich natürlich das dann lebe, was mich begeistert, was mir Freude bereitet, sei es jetzt in Bezug auf das Hobby, sei es in Bezug auf den Beruf vor allem. Weil man darf nicht vergessen, wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens in der Arbeit oder beim Arbeiten. Und deshalb, sich das gut zu überlegen, also Bob Dylan sagt ja, sozusagen, wenn du das gefunden hast, was dir Freude bereitet, dann musst du keinen Tag lang mehr arbeiten. So sinngemäß, ich weiß jetzt nicht, ob es Bob Dylan war, aber ich. Okay. Aber so in die Richtung ist auch Bob Dylan unterwegs gewesen. Und Steve Jobs sagt das ja auch ähnlich mit Do what you love and the money will follow, so sinngemäß. Mach das, was dich begeistert, was dir dein Herz sagt. Und wenn du es nicht gefunden hast, dann gib dir nicht zufrieden, sondern such weiter. Und als jemand, der selber diesen Weg jetzt schon seit doch einigen Jahren geht, kann ich nur sagen, man kommt dann immer mehr drauf, auch natürlich mit der Erfahrung, mit man probiert das aus, probiert das aus und lernt sich aber so immer mehr kennen und kann natürlich dann authentischer dann auch das nach außen tragen, der man sein möchte und der man ist. Und ja, genau, und dann macht das auch was mit der Ausstrahlung natürlich was, wenn man Bock auf das hat, was man macht. Wenn man einfach den ganzen Tag in einem Beruf ist, der einem Freude bereitet, dann ist das natürlich viel attraktiver, nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer in Bezug auf Netzwerken, in Bezug auf Menschen kennenlernen. Wenn man einfach ein glücklicher Mensch ist, dann ist das einfach schon heutzutage spannend, was schade ist eigentlich, weil viel mehr Menschen glücklicher sein könnten. Aber wenn du glücklich begeistert durchs Leben bist, fallst du schon einmal auf mit deiner Ausstrahlung automatisch.

Andreas Kruisz:

Das ist zwar, vor allem in Wien.

Lorenz Breier:

Gibt es noch was, das würde mich noch interessieren zum Thema Zielerreichung. Gibt es was, wo du sagst, das ist so irgendwie ein Kniff, eine Sache, eine Tätigkeit oder so? Das hat dir besonders geholfen, um deine Ziele auch zu erreichen. Also jetzt haben wir die Ziele gesetzt, haben verschiedene Wege beschrieben, wie man das machen kann. Man kann sie aufschreiben, man kann hineinspüren, ist das richtig für mich, ist das nicht richtig für mich, man kann das sich vorstellen, auch sozusagen so Zielbilder kreieren im Kopf. Wie schaut das bei dir aus? Was würdest du sagen, jetzt für die Zielerreichung jetzt? Also ich sage, ich erreiche dieses Ziel, was hast du für dich da als wichtig und gut herausgefunden für dich?

Andreas Kruisz:

Ja, das Einzige, was immer präsent war bei jedem Ziel, was ich erreicht habe, und egal wie lange es gedauert hat, ich hatte viele, viele große Ziele im Leben. Einerseits eben erste Freundin finden, muskulöser werden, selbstständig sein, im Ausland leben und wegziehen aus Österreich und wirklich eigentlich große lebensverändernde Dinge. Und bei all diesen Dingen hat mir eine Fähigkeit am meisten geholfen, nämlich niemals aufzugeben. Ich habe so oft Fehler gemacht, ich habe so oft gedacht, es wird schneller funktionieren, aber dann hat es noch ewig lang gedauert, bis das Ziel erreicht war, gefüllt. Manchmal habe ich Jahre. Ich habe wirklich acht Jahre zum Beispiel gebraucht, um mich selbstständig zu machen, weil ich acht Jahre davor schon wusste, was und wie ich es machen werde, aber ich hatte acht Jahre lang nicht den Mut, das zu machen, weil ich genau wusste, was ich machen will. Und erst dann nach acht Jahren habe ich diesen Mut gefunden. Aber ich habe niemals aufgegeben in diesen acht Jahren, immer weiter gelernt und weiter in die Richtung was gemacht. Genauso mit Wegziehen und all diese großen, großen Sachen und dieses einfach nicht aufgeben und nicht das auf die eigene Unfähigkeit schieben. Ich bin so, das ist mein Charakter, das bin ich, so bin ich geboren, bla bla bla. Das ist nichts für mich, ich werde das niemals schaffen. Egal was es ist. Und Dating kann da als Gott auch sehr gut reinfallen. Und da ist es leicht, solche Gedanken zu haben, wenn es einfach nicht klappen will. Aber einfach weiterzumachen, ein neues Buch zu lesen, eine neue Herangehensweise zu nehmen, einfach neuen Mut zu packen und rauszugehen anders zu tun in die Richtung, das einzige, was mir von allen Dingen, die es da draußen gibt, an Smart Goals and die Strategie und so weiter alles wichtig und gut. Aber wenn du nur eines umsetzen willst, dann ist es einfach wie ein Löwe weiterzukämpfen und erst aufzuhören, wenn du es erreicht hast.

Lorenz Breier:

Also diesen Punkt, den du beschrieben hast, würde ich auch ganz stark als Glauben bezeichnen. Also daran zu glauben, ich mache das. Und ich beiß mich daran fest. Und wenn es Jahre dauert, sozusagen. Und einfach auch die Wichtigkeit zu erkennen von dem Ganzen. Und eine Frage, die mir da sehr geholfen hat, die ich mir auch noch heute stelle, ist, was ist die Alternative? Gerade in Bezug auf Dating ist die Alternative, dass ich sage, okay, ich gehe jetzt ins Puff, ich habe sehr provokant gesagt, oder ich gebe mich halt mit den Frauen zufrieden, die ich eigentlich gar nicht interessant finde, aber die mich vielleicht interessant finden, oder ich bleibe zu Hause bei den Pornos sitzen, jetzt sehr auch wieder provokant, aber wirklich, was ist die Alternative bitte? Und das heißt, es gibt keine sinnvolle Alternative, außer zu sagen, ich arbeite an mir, ich entwickle mich als Mann, als Mensch und ich lerne flirten. Und auch in meiner Zeit, wo ich gesagt habe, okay, ich brauche Motivation, um regelmäßig Sport zu machen, einfach, da war es dann auch so, dann habe ich halt viermal trainiert und habe dann wieder aufgehört. Dann war vielleicht wieder eine Wochenwandpause und dann habe ich gedacht so, ja, was soll jetzt wieder. Nach Wochen schaue ich dann so, ja, jetzt habe ich es, war ich dreimal und dann war ich einen Monat nicht. Und dann, so, was ist die Alternative? Ich könnte es jetzt wieder machen und wieder neu beginnen halt, ja. Oder ich lasse es ganz sein sozusagen. Aber es ist immer besser, zumindestens irgendwas zu tun und sich immer wieder aufzuraffen, weil irgendwann schafft man es dann länger dran zu bleiben halt, ja. Und natürlich eine Lektion, die ich sehr hart lernen musste, ist, geduldig zu sein. Also Geduld zu haben, ja, und nicht zu viel auf einmal zu wollen. Weil natürlich ist das total schön und man möchte Erfolge sehen und dann bekommt man einmal Erfolge und dann denkt man sich, wow, jetzt kriege ich da schon die Nummern und kommt dann drauf, aha, okay, schreibt die mal zurück. Oder das sind nur Fake-Nummern oder so, ja. Und dann zu merken, okay, jetzt treffe ich die auf dem Date, ja, okay, aber jetzt kommt die nächste Challenge, jetzt ist es, wie schaffe ich dann sozusagen darauf was zu machen, beziehungsweise und was ist dann erst, wenn man die dann gefunden hat, dann ist man in einer Beziehung. Das heißt, dann ist das natürlich noch einmal eine ganz andere Perspektive. Wie geht es jetzt weiter in der Beziehung? Also, wie bei einer Pflanze, die auch Wachstum innehat oder halt wächst, ja. Da bringt es auch nicht, wenn man dran zieht. Die wächst nicht schneller aus.

Andreas Kruisz:

Das ist wahr. Das ist wahr.

Lorenz Breier:

Man kann sie nur gießen und kontrollieren. Aber das kann man tun.

Andreas Kruisz:

Ich habe auch mal gehört vom Bambus, dass der vier Jahre lang so im Boden Wurzel schlägt und nur ganz, ganz winzig ist, vier Jahre lang. Und dann schießt er aber innerhalb vom fünften Jahr Meter hoch rauf. Das heißt, es hat sich so viel getan in den vier Jahren, obwohl es nicht sichtbar war. Und dann erst wird es sichtbar, wenn alles, was du gelernt hast, zusammenspielt und zusammenkommt und plötzlich geht der Knopf auf, wie man so schön sagt.

Lorenz Breier:

Das haben sie auch als Foltermethode verwendet, dass sie dann sozusagen den Bambus wachsen haben lassen und dann dem Beschuldigten dann halt gesagt haben, ja, du hast jetzt noch zwei, drei Wochen Zeit sozusagen, bis halt der Bambus durch dich durchwächst. Und dann sind wirklich die Bambuspflanzen mit so einer Affengeschwindigkeit halt in die Höhe und haben sich durch die Menschen durch. Aber das ist nur so als kleine Randgeschichte, was für eine Kraft der Bambus hat. Darum geht es eigentlich nicht. Nicht um hier jetzt Foto zu verherrlichen.

Andreas Kruisz:

Crazy, das habe ich noch nie gehört.

Lorenz Breier:

Geschichtsbücher.

Andreas Kruisz:

Ja, das ist oft so schwer, vor allem wenn es scheint, es wird nichts weitergehen. Das ist der schwierigste Punkt, aber da trennt sich die Sprache vom Weizen, ob es dir wirklich wichtig genug ist und du dranbleibst oder ob du einfach sagst, ja, ich gebe auf, ich lasse es. Und du siehst dann am Lebensende zurück und denkst ja, hätte ich mich vielleicht anders entscheiden können. Ich habe auch jetzt gerade so eine Situation, die mich wirklich emotional so belastet und fertig macht, weil ich ein Ziel habe, was nicht und nicht und nicht schon seit vielen, vielen Jahren nicht kommen will. Was ich aber so sehr will. Aber gleichzeitig könnte ich nicht mal aufgeben, nicht mal wenn ich will. Weil ich weiss, wenn ich dranbleibe, wird es kommen, egal aus welcher Richtung das Ziel wird erreicht. It is im Datingprozess genauso. Wenn du das Ziel hast in einer wonderfallen Beziehung, beispielsweise, and da dran bleibst, immer diesen Guiding Star for Augen, and in the Richtung marschst, dann wirst du dort ankommen. Hundertprozentig. Das ist schon wahnsinnig bekannte book, in Persönlichkeits-Entwicklungsbereich: Think and Grow Rich. Denke nach und werde reich auf Deutsch. This is this Geheimnis, this unglaubliche begeistering and unglaubliche Besessenheit zu einem Ziel hin, wo man sich nicht abbringen lässt und geduldig warten kann, aber immer das Ziel vor Augen hat und niemals beiseite legt. Und irgendwann erreicht man es dann. Es ist leider Gottes oft so, wie das Leben funktioniert, auch wenn es bei Zeiten wahnsinnig frustrierend sein kann.

Lorenz Breier:

Gut, um das Ganze irgendwie noch positiv abzurunden, wie ich diese Besessenheit sozusagen für mich kultiviere, ist halt auch, indem ich mir eben meine Ziele aufschreibe und dann mir ganz penetrant in mein Wohnzimmer picke. Das habe ich jetzt auch da hinter mir, wenn ich dann nach hinten schaue, sozusagen, meine ganzen Ziele, meine wichtigsten Werte, mein Nordstern. Nordstern, ist es der Nordstern? Polarstern, hängt da sozusagen. Und das ist eben nicht nur in Bezug auf Dating, sondern in Bezug auf das ganze Leben auch angenehm, zu wissen, das ist mir wichtig, das ist mir nicht wichtig, und man hat dann einfach mehr Klarheit. Und mit Klarheit durchs Leben zu gehen, das ist einfach eine unfassbare Kraft. Das gibt einem das Gefühl von Sicherheit und am Ende des Tages auch von Selbstsicherheit. Weil wenn man weiß, was man will, wie oft sagen Frauen, ich möchte einen Mann, der weiß, was er will. Und insofern möchte ich damit sozusagen unseren Podcast so stehen lassen und sage dir ganz herzlich Dankeschön für das wieder sehr inspirierende Gespräch. Und freue mich schön aufs nächste Mal. Das nächste Mal habe ich mir auch schon ein spannendes Thema überlegt. Da werden wir uns die drei Pillars Action, Lifestyle und Communication mal ansehen. Ich traue das sich neben mein Gliffing gedacht. Ja. Action, Lifestyle und Communication, worum es da wohl gehen könnte, ja. Die drei Qualitäts- oder auch Erfolgsfaktoren im Dating-Bereich und wie sie auf dein Leben einen Einfluss haben, das hören wir und schauen wir uns das nächste Mal an. Freue ich mich drauf. Und ja. Was gibt es von deiner Seite noch, Andreas? Ein Schlusswort.

Andreas Kruisz:

Schlusswort. Immer weitermachen.

Lorenz Breier:

Amen. Bis zum nächsten Mal.

Andreas Kruisz:

Ciao.

Lorenz Breier:

Dankeschön.