Date Like a GentleNerd

8 | Ghosting statt Interesse: Was 90% der Männer beim ersten Date falsch machen

Lorenz Breier, Andreas Kruisz Season 1 Episode 8

Kennst du das? Der Augenkontakt war da, das Gespräch lief gut, du hast ihre Nummer bekommen – und dann... Funkstille. Oder schlimmer: "Ich hab's mir anders überlegt." Was ist passiert?

In dieser Episode knacken Lorenz und Andreas endlich den Code, warum Frauen das Interesse verlieren – und noch wichtiger: wie du es von Anfang an richtig aufbaust und hältst.

✅ Wie du schnell zur Telefonnummer kommst ohne viel Small-Talk
✅ Der #1 Grund für Ghosting nach dem ersten Daten (und wie du ihn vermeidest)
✅ Wie du jedes Treffen (sogar ein Business-Treffen) in ein Date verwandeln kannst
✅ Die eine Sache, die über deinen gesamten Dating-Erfolg entscheidet 
…und vieles mehr.

Die Wahrheit? Die meisten Männer verlieren Frauen nicht durch das, was sie sagen – sondern durch das, was sie NICHT tun. Diese Episode zeigt dir genau, was fehlt.

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Lorenz Breier:

Hi und herzlich willkommen zu deinem Podcast deiner Wahl, deinem Lieblingspodcast Date Like a Gentle Nerd. Dein Podcast, in dem du lernst, wie du attraktiv wirst und dann schlussendlich ein erfülltes Liebesleben führst. Und ich begrüße heute wieder meinen Co-Host, beziehungsweise meinen Host, der das mit mir macht. Lieber Andreas, ich freue mich, dass man es mir geschafft hat.

Andreas Kruisz:

Ja, lieber Lorenz, danke sehr für die Einleitung. Ich freue mich auch sehr, dass wir wieder hier sitzen. Ja, ich bin gespannt auf das Thema heute. Du hast mir da jetzt schon im Vorfeld sehr viel Lust drauf gemacht. Was ist denn das Thema heute für alle Zuhörer?

Lorenz Breier:

Ja, heute soll es um das Thema Interesse gehen. Einerseits der Punkt, wie durch Interesse wecken bei der Frau. Und andererseits wollen wir ein paar Fälle besprechen, was ist denn, wenn das Interesse level sinkt, wenn das Interesse verloren geht, sozusagen am Weg. Ja, also vom das Interesse passiert eben gar nicht. Und wenn man dann schon ein bisschen reinkommt und dann hier und da mal eine Frau anspricht, dann merkt man, okay, da entsteht zwar ein Gespräch vielleicht, aber wenn man dann nach der Nummer fragt, dann kommt sowas wie, naja, lieber nicht. Oder sie sagt, ich habe einen Freund, was vielleicht eine Notlüge ist, oder wo man sich denkt, ja, das hat sie jetzt sicher nur erfunden, bis hin zu dem Thema, wie ist das? Ich kriege vielleicht sogar die Nummer, ja, und dann meldet sie sich nicht. Sie schreibt nicht zurück oder wie ist, oder schreibt dann, hey, du, ich habe es mir anders überlegt, ich möchte mich doch nicht mit dir treffen. Bis hin zu, wie schaut das dann auf dem Date aus? Ich habe jetzt sogar mit der ein oder zwei Dates und dann verpufft das einfach. Ja, also ganz so aus dem Gefühl, Andreas, was sagst du, wo setzt man an? Wo kommt bei dir gerade der Geistesblitz?

Andreas Kruisz:

Ja, hat der Tobak das Thema. Weil da geht es sehr um Rejection und dieses Gefühl irgendwie der nicht gut genug zu sein, was dann hochkommen kann. Ich würde sagen, wir fangen gleich an dort, wo wir es möglicherweise als erstes fühlen können, nämlich beim Ansprechen und dann bei der Frage nach der Nummer kommt dann, na, ich habe einen Freund, oder nah, irgendwie passt das für mich nicht, kommt dann irgendeine Ablehnung. Obwohl es vorher möglicherweise einen Augenkontakt gegeben hat. So ein Gefühl, worüber wir eben schon gesprochen haben, von da scheint was zu sein, da gehe ich hin und spriche sie an, weil ich denke, das beruht auf Gegenseitigkeit. Und wenn dann eine Ablehnung kommt, ja was war los? Was habe ich falsch gemacht, fragt man sich dann. Und möglicherweise hast du nichts falsch gemacht. Das ist nämlich der erste Punkt, den ich da irgendwie gleich besprechen will. Nämlich eine Ablehnung zu kassieren ist ganz normal. Das zu normalisieren ist so wichtig für ein erfülltes Privatleben, sage ich einmal, dass man bei sich bleiben kann als Mann und nicht von jeder Frau irgendwie beeinflusst wird auf seinem Lebensweg oder wie man sich heute fühlen soll. Darf ich heute fröhlich sein oder nicht? Je nachdem, wie viele Frauen mir die Nummer geben oder nicht. Das ist die falsche Herangehensweise. In dem Fall ist es oft ein gutes Ding, wenn du von dir aus gesehen nichts falsch gemacht hast. Die Flirtsignale waren da, so ein Augenkontakt oder so, dass du hast das Gefühl, ja, und sie lehnt dich ab, kann es einfach sein, dass ihr so nicht zusammenpasst, und das ist gut, dass ihr jetzt getrennte Wege geht. Weil ja, am Ende des Tages, vor allem was mein Fokus ist, wo ich mich mit meinen Klanten halt sehr darauf fokussiere, wo dieser Podcast eigentlich auch in die Richtung gehen soll, ist, dass man, dass wir hier nicht weitergeben, wie man mit jeder Frau wie möglich schläft, sondern dass man eine erfüllte Beziehung am Ende findet für sich. Wie lange auch immer the weg dauert, das ist das Ziel. Und wenn du dann abgelehnt wirst, ist es eigentlich nur was Gutes, solange du bei dir warst, ein Selbstvertrauen hattest, Flirtsignale gesehen hast, dann angesprochen hast. Viel mehr kannst du nicht kontrollieren. Das, was dann kommt, ein Ja oder Nein, ist dann eben bei ihr. Genau, das wäre der erste Riesenpunkt, darum wollte ich das gleich von der Seele mehr reden. Weil viele nehmen das viel zu persönlich, kommt mir vor, obwohl es eigentlich nur das Normalste auf der Welt ist. Nicht jeder versteht sich mit jedem, du kannst auch nicht befreundet sein, mit jedem dahergelaufenen, den du in der Bar triffst zum Beispiel. Wird auch nicht dann gleich der beste Freund werden. Es ist einfach in der menschlichen Natur, dass wir entweder viben oder wenn es sympathisch finden oder eben nicht. Und das ist ganz normal. Follow. Das wäre mal für mich das Wichtigste zu betonen.

Lorenz Breier:

Da fallen mir auch zwei passende Sachen dazu ein. Das eine ist natürlich einfach so sehr die pragmatische, sozusagen, da kommt mein Logiker und meine Zahlenseite heraus. Die gausche Glockenkurve, die Normalverteilung. Dass wenn man sich die einfach bildlich vorstellt, dass da einfach statistisch, also statistisch schon einmal gesehen, einfach die Mehrzahl mit uns eher normal bis wenig bleiben wird. Und dass nur, also wir reden da ja von sozusagen sexueller Anziehung bzw. auch Kompatibilität im Sinne von wir gehen da jetzt vielleicht etwas Längerfristiges oder zumindestens was Intimes miteinander ein. Und dann braucht es sozusagen, dass das schon einmal jemand ist, der eher in den oberen 20 bis 30 Prozent ist, sage ich jetzt einmal. Und natürlich ist es auch so, dass der Gedanke von Mark Manson gefällt mir da auch sehr gut, der da ja auch über die Polarisation spricht, das heißt, desto mehr du deine Kanten zeigst und desto mehr du zeigst und zu dem stehst, auch für der, der du bist, desto stärker filterst du natürlich auch. Und dementsprechend wirst du, wenn du jetzt halt einfach ein Metal-Liebhaber bist, der den ganzen Tag in der Lehrerjacke herumrennt, komplett tätowiert ist, dann wirst du halt eher auch eine spezifische Gruppe von Frauen dann zum Beispiel ansprechen und wirst vielleicht für die Mehrzahl der Menschen auch einfach nicht passen, weil du so auch schon einmal sehr eine individuelle Kategorie hineinfällst und Anführungsstrichen. Also, und die Normalgesellschaft unter Anführungsstrichen sind ja nicht die Metal-Leute, sondern halt eher Beamte, Bankangestellte, eher sozusagen in diesen Berufen zu Hause, eher in den Büro-Jobs, die klassischen jetzt halt, da hat man es vielleicht unterstrichen leichter, wenn man dementsprechend auch dann sozusagen in einem Beruf ist, aber wir wollen ja, oder so eine Identität hat, nur das Ziel ist ja nicht, sich zu verstellen, eben wie du gesagt hast, sondern zu sich zu stehen eigentlich, ja, und dann auf die richtige oder die passende Partnerin zu finden. Und gerade eben die, die dann sozusagen ein bisschen einzigartig sind von ihrer Haltung, von dem, wie sie unterwegs sind, die müssen dann vielleicht mehr Geduld haben, bis sie jemanden passenden finden.

Andreas Kruisz:

Ja, das ist das Problem, was man nicht. Niemand kann das so wirklich lösen, weil niemand garantieren kann, wann jemand den Perfect Match findet. Ein Date kriegt man schnell, aber dann bleibt es oft nur bei einem Date. Aber so jemand zu finden, mit dem man wirklich die volle Länge gehen kann, bis zur Beziehung, das ist was, was du nicht kontrollieren kannst. Du kannst dich nur weiterentwickeln, auf diese Art und Weise, dass es schneller funktioniert, schneller als ohne diese neuen Prinzipien und so weiter, oder neue Gefühlsweltdenkweise in dir drin, aber was so richtig garantieren, wann das passiert, kann niemand. Deswegen musst du dich fast darauf einlassen, auf diese Reise, die aber schon am Weg zu diesem Ziel normalerweise wahnsinnig belohnend ist. Was du für dich lernst, an Erfahrungen machst, ja, wunderschöne Erfahrungen und sehr viel Spaß hast auf dem Weg dorthin. Um zurückzukommen zu diesem Interessethema. Meiner Meinung nach, was das Ansprechen betrifft, solange du nicht total komfortabel mit Smalltalk bist, kannst du nur Fehler machen im ersten Gespräch. Meiner Meinung nach, weil du dann awkward rüberkommst oder irgendwie dich nicht mal weißt, was du sagen sollst, und etc. und so eine komische Dynamik entsteht, die dann dazu führt, dass sie möglicherweise nur deswegen allein schon Nein sagt. Und davor vielleicht eigentlich voll dir die Nummer gegeben hätte, weil sie von deinem Aussehen her, von dem Vibe oder die Ausstattung, die du versprühst, ja, eigentlich überzeugt von dir war. Deswegen, meiner Meinung nach, ist es gut, am Anfang die erste Interaktion möglichst kurz zu halten. Hat mehrere Vorteile. Erstens, du kannst das Interesse, was sich davor durch eben Augenkontakt und so weiter, ja, im Vorfeld des Ansprechens aufgebaut hat, kannst du nicht zunichte machen mit irgendwelchen Kleinigkeiten und Fehlern, die dir im Weg stehen derzeit vielleicht noch. Zum Beispiel, du gehst hin, sprichst sie an, sagst, ich habe dich gesehen und wollte dich unbedingt ansprechen, weil ich dich so süß finde. My name is Andreas. Und dann sagt sie, Ah, this is jack, this is mirror. My name is Isabelle. Und in that moment would a small talk entstehen. Isabelle, es ist so toll, dich kennenzulernen. Ich bin leider nur recht im Stress, weil ich zu einem gewissen Meeting muss. Was auch immer. Irgendwo hin, was überleg dir im Vorfeld etwas, was valide erscheint, was auch halbwegs wahrheitsgetreu ist. Du bist am Sprung zu irgendwo hin, ja. Und sagst dann, ich muss leider unbedingt dorthin, meine Freunde warten, was auch immer. Aber ich wollte dich unbedingt ansprechen und dich um deine Nummer bitten, damit wir uns ein anderes Mal ausführlicher treffen können und uns kennenlernen können. Irgend sowas in diese Richtung sagt, das macht einerseits den, du hast so viel als Fettnäpfchen gleich umschiffen, zweitens hält sich diese sexuelle Spannung, die sie möglicherweise aufgebaut hat und diese Anziehung, ja. Und drittens, möglicherweise erhöht sie sich sogar, weil sie merkt, du bist jemand, der irgendwie ein cooles Leben führt, weil er gerade das und das vorhat. Nicht sag jetzt nicht irgendwas, was nicht stimmt, nur damit es besser aussieht, das kommt auch komisch rüber, sondern versuch dir irgendeinen validen Grund eins fallen zu lassen, dass du gleich weg musst. Und sie kann dann entscheiden, einzig und allein, wie sie sich fühlt in deiner Energie, in deiner Nähe, ob sie es mit dir probieren will, auf ein Date zu gehen oder nicht. Und meistens, wenn sie im Vorfeld eben mit Augenkontakt und so schon passt, dann wird sie dir auf die Nummer geben. Weil sie hat sehr wenig, was sie gegen dich verwenden könnte, so als Argumente. Das ist meiner Meinung nach am Anfang der perfekte Weg. So, weiß ich, was ist so deine Erfahrung, Lorenz? Ist es besser, ohne Smalltalk in die Sache ranzugehen oder sollte das Gespräch schon ein bisschen länger laufen?

Lorenz Breier:

Das kommt drauf an, würde ich sagen. Also ich habe auch schon erlebt, dass sich dann aus dem Gespräch, dass das Gespräch so gut rennt und dass man dann sagt, okay, man geht gleich nachher dann auf einen Café und verbindet das dann zum Beispiel. Ein ganz wichtiger Punkt, glaube ich, den du angesprochen hast, ist halt die Sexual Tension. Und ich glaube, dass das auch hinter diesem Interesse verlieren, Thema, sage ich jetzt einfach mal, der Hauptverursacher ist, wenn die Spannung eben nicht aufrechterhalten wird. Und jetzt würde mich interessieren, insbesondere, vielleicht hast du eine Geschichte dazu auch, wie du gelernt hast mit dieser Spannung, also das Aushalten der Spannung, wie du das gelernt hast oder besser damit umgehen kannst.

Andreas Kruisz:

Ich kann mich nicht an irgendein Ereignis erinnern, wo ich dann das Gefühl hatte, jetzt bin ich der Meister darin, jetzt kann ich es. Es ist eine Journey gewesen. Sehr, sehr zu empfehlen, kann ich nur die Arbeit von Brian Beginn. Das ist ein amerikanischer Datingcoach. Und der da gerade was sexuelle Spannung und so betrifft, wahnsinnig tolle Ressourcen hat dazu. Von dem habe ich viel gelernt, muss ich sagen. Und wie ich das umgesetzt habe, hat es dann einen Klick gemacht. Und das weiß ich noch. Ansonsten war es das Üben eigentlich. Dieses Üben auf die Nase fallen, irgendwie Ablehnung kassieren und nochmal probieren und was anderes ausprobieren und an der eigenen Ausstrahlung zu arbeiten, dass ich happy bin mit meinem Leben eben, dass ich ins Gym gehe, ich habe coole Arbeit immer gefallen, ich habe gute Freunde und eigentlich mache Reisen, auch alleine eben. Das auch sehr den Horizont erweitert. Wirklich, wirklich, also so ein kleiner Cheatcode fürs Leben, eigentlich alleine reisen, wirklich Flugreisen zu machen, irgendwo hin. In ein Land, wo man noch nie war, und dort ein paar Wochen sich rumschlagen. Das ist wirklich, wirklich grandios. Ansonsten, ja, dieses auf Frauen zugehen und beobachten, wie sie auf dich reagieren, das ist so eigentlich die beste Übung dazu, zu dieser sexuellen Spannung. Und vor allem diesen Augenkontakt zu üben, diesen sexuellen Augenkontakt zu üben und wirklich auszuprobieren. Ja. Das ist so diese eine Sache. Spannenderweise, mir fällt eine Geschichte ein, um das zu untermauern, wie es funktionieren kann, wenn diese sexuelle Spannung erzeugt werden kann. Wenn du es in der Hand hast, das zu erzeugen. Weil ich habe sie kennengelernt bei einem Meeting, so über Meetup.com, das ist eine Plattform, wo sich Leute halt treffen zu verschiedenen Themen und das war halt so über Persönlichkeitsentwicklungen und Treffen und dort habe ich sie kennengelernt. Und beim Treffen auch schon Augenkontakt gemacht und so, dass sie mich wahrnimmt. Ich habe auch einen sehr tollen Augenkontakt zurückbekommen und nach dem Treffen wollte ich sie ansprechen und um die Nummer bitten wegen Date und so. Habe ich mir schon überlegt, ja, so das Gleiche, was ich eh sage. Du bist mir schon aufgefallen, ich finde dich echt süß, würde mich gern so zum Café mit dir treffen. Und dann ist sie aber zu mir gekommen zuerst, da war mir gedacht, ja, noch besser. Hat aber gemeint, ich will mich mit dir treffen, weil du hast dir erzählt, du bist der Dating-Coach und ich will wissen, wie so ein Dating-Coach arbeitet. Und da habe ich mir gedacht, na super, jetzt ist mein Date durch die Lappen gegangen. Jetzt will sie vielleicht ein Coaching von mir, kann ich nicht anbanteln. Unprofessionell ist. So, gut. Hauptsache ich halt kein Date, aber dafür Geld auch nicht schlecht. So habe ich mir gedacht. Dann gehen wir in das Treffen rein. Und im ersten Treffen, so beim Café, rede ich halt von meine Arbeit, wie ich das mache, meine Philosophie, und frage sie dann eben, ob sie Interesse hat, mit mir zu arbeiten. Und dass wir eben ihr Privatleben bereichern. Und hat sie gesagt, das hast du falsch verstanden. Ich wollte gar nicht mit dir arbeiten. Ich war nur interessiert, wie so ein Coach halt so denkt und arbeitet. Und das war der Moment. Du kannst dir das vorstellen, das war ein Date. Das war eben kein Date, sorry. Freudschaftsversprech, ja. Sondern ein Sales Call eigentlich, nur halt beim Café, für mich. Ich habe erzählt von meiner Arbeit und was ich mache, und ganz, ganz nüchtern rational so. Warmer Augenkontakt, wie ich es immer mache bei meinen Klienten oder potenziellen Klienten, aber mehr auch nicht, natürlich. Und wie sie dann gesagt hat, sie will nicht mit mir arbeiten. Dann habe ich für mich entscheiden können, so das Ding wird hier keine professionelle Beziehung. Wir werden nicht miteinander arbeiten. Das heißt, ein Date steht immer noch im Raum. Ich hatte nur vorher noch nie irgendwelche Anspielungen gemacht auf diese Art und Weise. Eine sexuelle Spannung aufgebaut. War noch nie der Fall, weil ich wusste, okay, das wird vielleicht eine Arbeitsbeziehung im Sinne von wir arbeiten gemeinsam. Und dann habe ich den Change gemacht, genau in dem Augenblick. Und was habe ich gemacht? Ich habe mich auf diese sexuelle Energie in meinem Becken fokussiert, was ich gesagt habe. Und diese dritte Art von Augenkontakt begonnen. Dann habe ich gemerkt, dass your energy shifted, that your energy and lächeln gleichzeitig with this energy. So, a lächeln in a sexuelle combined. Then I've said I was one of enttäus, that we just aren't, but otherwise, I'm heiling froh darüber. And what have I gone? I have this thing: will you bring this to a date to make it verbal? Einfach direct so that she an entered treffen music, will she just offstep and quasi the normale Interessensgespräch is forbidden, or will she wait to anything? And that was this sexuelle Augenkontakt, so a verschmitztes Lächeln, was dazu passed, and a direct to a date. And then the ball by you. And I was fine, when she said, of this art and not, let me know. So that was a date. Under keine Angst hast, das direkt zu machen, weil dir ist egal, ob sie ja oder nein sagt, du willst nur wissen, woran du bist, weil du einfach ein Mann bist, der sich nichts herumspielen lassen will von Frauen, sondern du willst wissen, kann das wohin führen oder soll ich lieber gehen und mich auf andere Frauen fokussieren, die mehr Interesse an mir haben. Und das ist dieser springende Punkt, glaube ich. Dieses Interesse zu erzeugen, liegt vor allem in dieser, wie du gesagt hast, Polarität, in dieser Fähigkeit, diese sexuelle Spannung zu erzeugen und zu halten und auszuhalten. Das musst du üben. Das ist so meine Devise. Es gibt Übungen eben, da habe ich schon in anderen Folgen drüber geredet, aber so richtig, so richtig können, kannst du es erst, wenn du es geübt hast und manchmal auch auf die Nase gefallen bist. Das gehört dazu. Aber das ist so meine Devise.

Lorenz Breier:

Jetzt fragt sich natürlich der Zuhörer, vielleicht, sagst du dich das auch gerade? Ich habe mich versucht gerade in diese Zuhörerrolle hineinzuversetzen. Naja, aber das kommt doch vielleicht creepy an, ja, oder ungut. Was kann ich dafür machen, dass das sozusagen richtig ankommt? Was ist deine Sicht dazu?

Andreas Kruisz:

Was kommt creepy an? So eine sexuelle Spannung oder eine IP?

Lorenz Breier:

Ja, naja, da kommt jetzt vielleicht jemand daher und sagt, ja, ich war jetzt unterwegs schon im Club und da, ich habe da vielleicht, nicht ich, aber mein Freund, der schaut da immer auch immer wieder die Frauen an und zieht die sozusagen mit den Augen aus und zeigt dir sexuelles Interesse oder nicht wahr? Und der wird immer sozusagen, das kommt nicht gut an bei den Frauen. Was ist jetzt der Unterschied zwischen sozusagen diesem guten, sexuellen, also dieses des guten Vermittelns der sexuellen, des sexuellen Interesses oder halt, und was ist einfach creepy oder ungut.

Andreas Kruisz:

Ja. Es kommt sehr auf den Kontext drauf an, wo du dich befindest. Wenn du jetzt den Club hernimmst, das ist meines Erachtens ein ganz schwieriger Ort, um jemanden kennenzulernen. Auch wenn es eigentlich komisch vorkommt, aber in einem Club als Frau, wenn du dir das überlegst, wie eine Frau im Club vorkommt oder denkt, sie ist on high alert. Es ist eine sehr gefährliche Situation für eine Frau, weil du von links, rechts, vorn und hinten nur von Männern eigentlich angebaggert wirst, die sehr wenig Schamgefühl haben, weil sie betrunken sind, die du irgendwie loswerden musst. Es ist recht laut, es ist stickig und irgendwie willst du eigentlich vor allem deinen Spaß haben mit deinen Freundinnen. Das heißt, in so einem Kontext kannst du alles richtig machen und dennoch nur verlieren, meiner Meinung nach. Vor allem, wenn ich jetzt hernehme, mich als sehr introvertierten, schüchternden Menschen, der im Club eh nicht so seine beste Umgebung hat. Ich fühle mich dort gar nicht wohl, da könnte ich nur verlieren. Und habe in meinem Leben auch bisher eigentlich nie im Club irgendwelche Erfolge gehabt, was Dating betrifft, muss ich ganz ehrlich sagen. Die Erfolge, die ich hatte, waren alles nur am Tag im Alltag. Straße, Bushaltestelle, Café. Okay, Afterwork oder irgendwie eine Lounge und Bar, das ist auch okay. Aber alles mit Club ist schwierig, diese sexuelle Spannung aufzubauen, weil die eh schon so in der Luft hängt, dass sie zu viel ist. Weißt du, was ich meine? Für Frauen ist diese sexuelle Spannung im Club fast schon allgegenwärtig. Es ist nichts Neues, nichts Aufregendes. Da ist eher aufregend für sie, wenn du von ihr gar nichts willst im Club. Das wird sie überraschend soft, ja. Ich habe auch schon Datingcoaches gehört, die da so Strategie verwendet haben. Kann man ausprobieren, klar. Wogegen im Alltag ist das komplett umgekehrt. Niemand traut sich da, irgendwie das zu sexualisieren, wenn man nebeneinander steht und auf dem Bus wartet. Oder nebeneinander so im Café sitzt, so zwei Tisch nebeneinander zum Beispiel. Irgend sowas. Wenn du da diese sexuelle Spannung reinbringst, dann ist das plötzlich etwas so, wow, was passiert da gerade für sie? Da funktioniert es, meiner Meinung nach im Club eher nicht. Das heißt, das könnte der springende Punkt sein, warum es creepy rüberkommt, eben weil der Kontext eh schon zu sexuell ist, zu anspannend, dass deine sexuelle Spannung gar nicht mehr hilft. Und andererseits, wenn du nicht locker bist in dir, wenn du selbst so angespannt bist, aber von dieser von dieser Situation, dass sie dich so nervös macht, dass du, dass du eigentlich nur der Herrstotter gar nicht mehr atmen kannst. Wobei ich sogar selber auch die Erfahrung gemacht habe, selbst wenn ich gestottert habe am Anfang und so, so, so nervös war, dass das trotzdem irgendwie auch süß rüberkommen ist. Weil sie gemerkt hat, dass ich das ernst meine. So dieses Hingehen und sie ansprechen und dass ich sie hübsch finde und dass ich das nicht bei jeder dahergelaufenen mache und sie nicht die Nummer 25 heute ist. Das heißt, da habe ich auch gemerkt, selbst das ist nicht wirklich ein Hinderungsgrund. Bei den richtigen Frauen. Vielleicht gibt es ja auch genug Frauen, die das abstoßen und das ist ja auch okay. Solche Frauen willst du gar nicht in deinem Leben. Das ist so, was ich dazu denke.

Lorenz Breier:

Und auch noch zum Augenkontakt, also das ist ja, man sieht sich vielleicht, jetzt sei es in der U-Bahn oder eben bei der Bushaltestelle, das ist das Paradebeispiel, Augenkontakt ist da, okay, ich bin mutig, ich gehe rüber und sag hallo. Ist da diese sexuelle Energie oder schießt, machst du es von Anfang an oder kommt das nach und nach immer mehr rein? Ist das wie so ein Volume-Knob, den du immer mehr aufdrehst? Wie siehst du das?

Andreas Kruisz:

Volume Knob, ja, ist gut. Ja, es ist schon so, dass ich das Gefühl habe, dass ich das immer mehr ander aufdrehe. Am Anfang, so beim ersten Augenkontakt, wo man nicht mal noch ein Wort gewechselt hat, wo man sich quasi annimmt, that man im selben Space is zögerlich and then immer längere Augenkontakt anders and öfter. This, ja, ich gehe nicht hin, erst wenn wir einmal so kurz Augenkontakt hatten anders wieder weg, that is für mich kein Go sein, darum mache ich das länger. Und dann mit mehr eben sexueller Energie dahinter, beziehungsweise mit einem Lächeln im Gesicht und so, und wenn sie dann zurücklechelt, das wäre dann ein Go sein zum Beispiel. Ah, genau. Also am Anfang ist weniger mehr, das stimmt schon. Dieses so richtig Audrehen, das kann man dann beim ersten Date machen. Meiner Meinung nach, das ist dann wirklich der Ort, wo es ans Eingemachte geht. Weil da entscheidet sich, was daraus wird. Behält sie ihr Interesse oder baut sie es sogar noch aus oder verliert sie es ganz. Das ist quasi für mich der springende Punkt das erste Date. Weil da kann ich aus Erfahrung berichten. Das ist normalerweise, wenn man es richtig macht, dann ist das erste Date erstens einmal sehr erfolgreich, im Sinne von man küsst sich oder man endet sogar im Bett. Außer okay, es ist wirklich, sie ist sehr schüchtern und so weiter. Das ist auch okay, wenn es da ein bisschen länger dauert. Aber meistens, ist meine Erfahrung, wenn dieser sexuelle Tension, diese Spannung da ist, dann endet es meistens sehr erfolgreich. Und dann bleibt das Interesse auch bestehen. Das waren eigentlich immer, wirklich immer diese Erlebnisse, die sich dann wirklich über Wochen und Monate gezogen haben, wo man sich jede Woche einmal oder mehrmals dann getroffen hat und eine wunderschöne Erfahrung war, auch wenn es dann am Ende eben nicht gepasst hat. Aber das war das Interesse, glaube ich, meiner Meinung nach, ist wegen dem ersten Date dann so tief verankert gewesen, dass es einfach dann wirklich, wirklich gut hingehauen. Ganz wichtig, das erste Date.

Lorenz Breier:

Das heißt, diese Aussage, dass wenn sie das Interesse verliert, dass es dann einfach bedeutet, dass zu wenig sexuelle Spannung da war.

Andreas Kruisz:

Das würde ich ohne jetzt eine Diagnose machen zu können, weil ich nicht den genauen Hergang von jedem unserer Zuhörer kenne, zum Beispiel. Aber das wäre für mich der erste riesige Fehler, der über allen steht. Dieser fehlende sexuelle Augenkontakt, diese fehlende sexuelle Spannung beim ersten Date. Und bis dorthin ist alles gut gelaufen. Das ist der Faktor, der dann alles zerstört.

Lorenz Breier:

Und dementsprechend ist es auch dann date-mäßig sozusagen kein Interesse da, wenn dort dann die sexuelle Spannung fehlt. Oder würdest du sagen, was gibt es noch andere Möglichkeiten? Also das Einzige, was mir jetzt noch einfallen würde, ist, man kommt drauf halt, okay, man passt so gar nicht zueinander, dass man das halt auf dem Date noch herausfindet. Wäre jetzt noch so eine Option, dass man sagt, okay, gut, ich bin ein reiner Fleischfresser, esse nur Carnivore, sie ist Veganerin und hört ganz andere Musik und arbeitet im Büro und ich bin halt Gärtner, keine Ahnung, um irgendwas zu sagen jetzt. Das sind einfach so zu starke Welten, die einfach nicht zusammenpassen.

Andreas Kruisz:

Möglich, möglich, aber muss gar nicht sein. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, meine Freundin ist nicht ganz Veganerin, aber ist sehr, sehr gern Pflanzen und sehr, sehr, sehr ungern Tiere. Und ich, also wirklich das erste Date, was wir hatten, ich habe mich bestellt ein Steak ohne allem. Da hat sich mich nicht nur sie, sondern auch die Kellnerin mich angeschaut. Und sie hat sich einen veganen, eine veganen Pokéball oder irgend sowas hat sie sich bestellt. Das war das so mehr Gegensatz geht gar nicht. Ich hatte keine einzige Pflanze auf meinem Teller und sie hatte kein einziges Tier auf ihrem Teller. Und trotzdem sind wir jetzt zusammen. Das heißt, dass solche Gegensätze sind okay, wenn man sich trotzdem verstehen kann, wenn man verstehen kann, warum ist der eine so, der andere so, dass das nicht ist, wenn man bösartig ist und alle Tiere töten will auf der Welt, sondern einfach nur, weil es einem gut tut. Und und und, wenn man sich so annähern kann, dann ist das gar kein Problem, auch wenn es so Gegensätze sind. Weil das Drunterliegende ist eben, dass man sich selbst nicht verstellen soll. Deswegen sollst du nicht im Date anfangen, vegan zu essen, wenn du eigentlich gerne Fleisch isst. Nur damit du ja keinen Fehler machst und sie nicht verschreckst. Das ist eigentlich der große Fehler, dass du dir überlegst, wie kann ich sie nicht verschrecken. Du solltest eigentlich du selbst sein und dann diese Polarität erzeugen, und dann ist alles andere egal. Wenn es so sein soll. Wenn, eben wie Lorenz, wenn du sagst, wenn das zu ein großes Hindernis ist, dann kannst du alles machen, was du willst, dann bist du einfach, dann seid ihr nicht kompatibel und dann ist es großartig, wenn man getrennte Wege geht, was das betrifft.

Lorenz Breier:

Abschließendes Wort, hast du noch was, wo du sagst, das wäre noch so ein Nugget oder das so in zwei, drei Sätzen, das möchtest du unserem Zuhörer heute mitgeben.

Andreas Kruisz:

Ja. Sexueller Augenkontakt, sexueller Augenkontakt, sexueller Augenkontakt. Das ist das A und O, meiner Meinung. Im ganzen Dating-Prozess, vom ersten Kontakt bis zum Ja-Wort. Und darüber hinaus. Bis zum Todumfallen und dass der Tod euch scheidet sozusagen. Es ist wirklich, es zieht sich durch die ganze Thematik durch.

Lorenz Breier:

Gut, dann ich danke dir herzlich und schalte wieder auch das nächste Mal ein bei Dead Legacy Channel Nerd. Dankeschön.

Andreas Kruisz:

Danke, danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Ciao.